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FRANKFURT (awp international) - Kursgewinne bei Aktien exportorientierter Unternehmen haben dem Dax am Montag einen freundlichen Wochenstart beschert. Analyst Patrick Pflüger von IG Markets verwies zudem darauf, dass die Wall Street nach einer Schrecksekunde bereits am Freitagabend die überraschend schwachen US-Arbeitsmarktdaten gut verdaut habe. "Dies holen die europäischen Indizes heute nach."
Der deutsche Leitindex schloss 1,47 Prozent höher bei 6.351,60 Punkten und näherte sich damit wieder seinem Jahreshoch von 6.386,97 Punkten, das er am Freitag nach den US-Daten nicht hatte behaupten können. Der MDax mittelgrosser Werte gewann 1,25 Prozent auf 8.689,12 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax stieg um 0,84 Prozent auf 775,74 Punkte.
Im exportstarken Bereich konnten die Aktien des Elektrokonzerns Siemens , des Nutzfahrzeug- und Motorenhersteller MAN und des Autobauers Daimler an der Dax-Spitze zwischen 2,42 und 2,76 Prozent zulegen. Die deutsche Wirtschaft hatte im Juni Waren im Wert von 86,5 Milliarden Euro ausgeführt und damit so viel wie seit Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise nicht mehr.
Derweil läuft die deutsche Berichtssaison langsam aus. Nachdem bereits fast alle Dax-Unternehmen ihre Zahlen vorgelegt haben, berichtete nun aus dem Tecdax der auf Geschäftskunden spezialisierte Telekomanbieter QSC und erhöhte die Jahresprognose. Händler sprachen von überraschend guten Quartalsergebnissen. QSC sei auf dem besten Wege, das angestrebte moderate Wachstum im Gesamtjahr zu erreichen, meinte Commerzbank-Analystin Heike Pauls. Die Aktien sprangen an der Indexspitze um 10,34 Prozent auf 1,600 Euro hoch.
Auch positive Analystenkommentare sorgten für teils deutliche Kursgewinne. Titel des Tiefbauspezialisten und Baumaschinenkonzerns Bauer etwa verteuerten sich als einer der besten Werte im MDax um 4,26 Prozent auf 33,905 Euro. Auch nach 2010 werde das Umsatz- und Gewinnwachstum anhalten, schrieb Analyst Matthias Pfeiffenberger von der Deutschen Bank. Er stufte die Titel hoch und empfiehlt sie nun zum Kauf.
Brenntag-Aktien sprangen um 5,44 Prozent auf 62,23 Euro hoch. Analyst Robert Plant von JPMorgan rechnet für den Chemikalienhändler mit starken Quartalskennziffern und steigenden Marktschätzungen und rät weiter zur Übergewichtung der Aktie. Zudem blieb die Deutsche Bank bei ihrer Kaufempfehlung. Indes legten die Aktien von ProSiebenSat.1 als Spitzenreiter ihren Höhenflug fort. Mit plus 5,68 Prozent auf 15,435 Euro schlossen die Titel des Fernsehkonzerns so hoch wie seit Anfang 2008 nicht mehr. Fundamentale Gründe gab es dafür laut Börsianern nicht.
Der EuroStoxx 50 gewann 1,72 Prozent auf 2827,27 Punkte. In Paris und London ging es für die nationalen Leitindizes ebenfalls bergauf. An der New Yorker Börse präsentierte sich der Dow Jones zum europäischen Handelsschluss moderat im Plus.
Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 2,20 (Freitag: 2,23) Prozent. Der Rentenindex Rex kletterte um 0,11 Prozent auf 126,91 Punkte. Der Bund Future sank um 0,06 Prozent auf 130,02 Punkte. Der Kurs des Euro fiel wieder deutlich unter 1,33 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3253 (1,3176) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7545 (0,7590) Euro./gl/he

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