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FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat am Freitag an seine jüngste Aufwärtsbewegung angeknüpft und auf dem höchsten Stand seit Januar 2008 geschlossen. Vor allem weitere Kursgewinne bei einigen Finanzwerten verhalfen dem deutschen Leitindex zu einem Plus von 0,29 Prozent auf 7.426,81 Punkte. Auf die Stimmung dagegen drückten weiterhin die Sorgen um die politische Entwicklung im Nahen Osten. Der TecDax gewann 0,21 Prozent auf 917,00 Punkte. Der MDax schloss mit minus 0,04 Prozent auf 10.513,96 Punkten nahezu unverändert.
Börsianern zufolge gibt es Berichte, dass Ägypten dem Iran wohl nun doch die Passage von Kriegsschiffen durch den Suezkanal erlaubt, was dann von Israel als Provokation aufgefasst werden könnte. Zudem mehrten sich die Sorgen um eine Eskalation in der Golfregion. Marktstratege Robert Halver von der Baader Bank sagte: "Die politische Situation im Nahen Osten bleibt ein Unsicherheitsfaktor."
FINANZWERTE UNTER DEN FAVORITEN
Finanzwerte mischten sich wie an den Vortagen unter die Favoriten, nachdem sie im vergangenen Jahr unter den Verlierern zu finden waren. So stiegen die Titel der Allianz um 0,70 Prozent auf 108,05 Euro. In Vorfreude auf gute Geschäftszahlen für 2010 kletterten zudem die Papiere der Commerzbank mit plus 3,38 Prozent auf 6,150 Euro an die Dax-Spitze. Die Anteilsscheine der Deutschen Börse zogen weiter die Aufmerksamkeit auf sich und büssten 0,64 Prozent ein. Die Machtverhältnisse bei einer Fusion des deutschen Unternehmens mit der NYSE Euronext sind nur bis 2016 festgezurrt. Dann soll der Verwaltungsrat der neuen, noch namenlosen Megabörse verkleinert und die zugunsten der Deutschen Börse eingeräumte Proporzregel aufgehoben werden.
Die Aktien von HeidelbergCement kletterten um 2,61 Prozent auf 52,60 Euro. Händler und Analysten verwiesen auf die Zahlen des französischen Konkurrenten Lafarge . Analyst Norbert Kretlow von der Commerzbank hob in einem Kommentar vor allem den Ausblick der Franzosen für 2011 hervor, der auf eine bessere Marktentwicklung als 2010 hindeute.
GAGFAH NACH 'MONITOR'-BERICHT DEUTLICH UNTER DRUCK
Im MDax sackten die Titel des Immobilienunternehmens Gagfah um 6,93 Prozent auf 8,330 Euro ab und waren damit Verlierer im Index der 50 mittelgrossen Werte. Händler begründeten dies mit einem negativen Bericht im ARD-Magazin "Monitor", in dem von schlechten Instandhaltungen des Immobilienportfolios die Rede gewesen sei. Der Bericht löse Gewinnmitnahmen bei dem zuletzt sehr gut gelaufenen Wert aus. Die Gagfah-Anteile hatten allein seit Jahresbeginn in der Spitze fast 40 Prozent an Wert gewonnen.
Der EuroStoxx 50 schloss mit plus 0,11 Prozent auf 3068,00 Punkte. In Paris und London gingen die Börsen kaum verändert aus dem Handel. In den USA legten die wichtigsten Aktienindizes zum europäischen Handelsschluss zu.
Am deutschen Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite der börsennotierten Bundeswertpapiere auf 2,85 (Donnerstag: 2,90) Prozent. Der Rentenindex Rex legte um 0,24 Prozent auf 122,55 Punkte zu. Der Bund Future lag mit 0,48 Prozent im Minus bei 123,15 Punkten. Der Kurs des Euro stieg: Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,3627 (Donnerstag: 1,3560) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7338 (0,7375) Euro./ck/he

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