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FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat am Dienstag den vierten Handelstag in Folge zugelegt und erstmals seit Mitte Februar wieder über 7.300 Punkten geschlossen. Auftrieb kam vor allem aus den USA, wo Quartalsberichte mehrerer grosser Konzerne positiv aufgenommen worden waren. Am ersten Börsentag nach dem verlängerten Osterwochenende ging der deutsche Leitindex mit plus 0,84 Prozent bei 7.356,51 Punkten aus dem Tag. In der Vorwoche hatte ihn eine Kursrally bereits auf den höchsten Stand seit Anfang März getrieben. Der MDax der mittelgrossen Werte stieg am Dienstag um 1,07 Prozent auf 10.626,08 Punkte. Der TecDax gewann 0,19 Prozent auf 920,20 Punkte.
Händler Stefan de Schutter von der Wertpapierhandelsbank Alpha sprach von einer sich fortsetzenden Kauflaune, nachdem die Wall Street von erfreulichen Quartalszahlen des Autobauers Ford und des Logistikers UPS profitierte sowie von einem milliardenschweren Aktienrückkaufprogramm des Technologiekonzerns IBM . "Allerdings waren die Umsätze dünn, weshalb noch nicht von einer nachhaltigen Entwicklung gesprochen werden kann." In den USA zeigten sich die wichtigsten Indizes zum europäischen Börsenschluss ähnlich fest wie der Dax. Der EuroStoxx 50 schloss mit plus 0,65 Prozent auf 2.955,47 Punkten. Die Börsen in Paris und London legten ebenfalls zu.
INFINEON AN DAX-SPITZE
Von der positiven Marktstimmung profitierten die Aktien von Infineon als Spitzenwert im Dax mit plus 3,16 Prozent auf 7,650 Euro. Die Titel der Deutschen Bank gewannen nach überraschend stark ausgefallenen Quartalszahlen des Konkurrenten UBS 1,25 Prozent auf 41,610 Euro. Die von der Finanzkrise schwer getroffene schweizerischen Bank hatte in den ersten drei Monaten dieses Jahres bei ihren Kunden mehr Geld eingesammelt, als von Analysten erwartet worden war. Den Deutsche-Bank-Titeln half laut einem Experten vor allem das recht gute Investmentbanking-Geschäft der UBS. "Da wird die Hoffnung gehegt, dass es bei der Deutschen Bank am Donnerstag zur Zahlenvorlage keine Ergebnisenttäuschung geben wird."
Eine positive Studie trieb die Anteilsscheine von Merck um 3,10 Prozent auf 69,17 Euro nach oben. Die Commerzbank hatte unter anderem das Kursziel auf 75,00 Euro angehoben und geurteilt: Im Zuge der Neubesetzung des Vorstands dürfte die Restrukturierung der Pharmasparte Merck Serono im zweiten Halbjahr eingeleitet werden. Dies sollte die operative Gewinnmarge des Segments um bis zu 3,8 Prozent steigern.
LEONI AUF HÖCHSTEM STAND SEIT DEZEMBER 2007
Im Autosektor verteuerten sich die Porsche-Titel um 2,16 Prozent auf 45,210 Euro. Marketing- und Vertriebsvorstand Bernhard Maier hatte der Zeitschrift "Automotive News Europe" gesagt, der Sportwagenbauer wolle den Absatz und das Handelsnetz massiv ausbauen. Die Aktien des Autozulieferers Leoni sprangen mit 36,38 Euro auf den höchsten Stand seit Dezember 2007 und setzten damit ihren Aufwärtstrend der vergangenen Woche weiter fort. Mit plus 3,49 Prozent auf 36,215 Euro gingen sie aus dem Handel. Nach dem starken vorläufigen Geschäftsbericht am vergangenen Dienstag und zugleich angehobenen Jahresprognosen gab es weitere positive Analystenkommentare.
Der Sportartikelhersteller Puma hatte über einen starken Jahresauftakt berichtet und nimmt beim Umsatz für das laufende Jahr erstmals die Rekordmarke von drei Milliarden Euro ins Visier. Die Puma-Aktien profitierten entsprechend mit einem Kursgewinn von 5,75 Prozent auf 220,60 Euro und waren damit Favorit im MDax.
Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite der börsennotierten Bundeswertpapiere auf 3,05 (Donnerstag: 3,11) Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,30 Prozent auf 121,85 Punkte. Der Bund Future gewann 0,13 Prozent auf 122,47 Punkte. Der Kurs des Euro stieg. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,4617 (Donnerstag: 1,4584) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,6841 (0,6857) Euro./he/ck

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