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FRANKFURT (awp international) - Kursgewinne an den US-Börsen und auch der "Januar-Effekt" haben dem deutschen Aktienmarkt am Mittwoch kräftig Auftrieb gegeben. Der Dax schloss mit plus 0,97 Prozent auf 7.127,35 Punkten. Der MDax der mittelgrossen Werte stieg um 1,65 Prozent auf 10.213,70 Punkte und der TecDax gewann 1,34 Prozent auf 873,90 Punkte. "Es ist immer noch genug Geld da, das angelegt werden will, und das staut sich immer zu Jahresanfang", sagte Analyst Christoph Schmidt vom Vermögensverwalter N.M.F. AG und erklärte damit den so genannten "Januar-Effekt".
Dagegen würden Unternehmensnachrichten und teilweise auch Konjunkturdaten wie die am Abend anstehende Leitzinsentscheidung in den USA in den Hintergrund rücken. "Zurzeit werden in erster Linie wieder Umschichtungen vorgenommen. Aktien aus Sektoren, die zuletzt schlecht liefen, werden wieder gekauft."
AUTOS FAHREN ANCH VORNE
Vor allem der Kursanstieg der Volkswagen-Vorzüge sowie der Siemens-Aktien trugen zum positiven Gesamtbild bei. VW verteuerten sich um 3,28 Prozent auf 118,10 Euro und erholten sich wie die Autobranche allgemein von ihren jüngsten Rückschlägen. "Die Autoaktien haben seit Bekanntwerden der Zulassungsrestriktionen in Peking rund 15 Prozent an Wert verloren, was eine stark übertriebene Reaktion gewesen ist", sagte Analyst Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler. Die Titel von Daimler und BMW stiegen um jeweils mehr als 1,5 Prozent. Für VW und Porsche, die um mehr als 7 Prozent hochschnellten - kam allerdings zusätzlicher Auftrieb durch positive Analystenkommentare, Aussagen zur Kapitalerhöhung im Mai beim Sportwagenbauer sowie einem Absatzrekord Porsches in China.
SIEMENS TROTZ DIVIDENDENABSCHLAGS IM PLUS
Die Siemens-Aktien standen nach zahlreichen positiven Analystenkommentaren sowie nach optimistischen Aussagen des Konkurrenten ABB zum abgelaufenen und neuen Jahr erneut im Fokus. Trotz eines Dividendenabschlags von 2,70 Euro legten sie um 63 Cent auf 94,24 Euro zu.
Die Anteilsscheine von ThyssenKrupp gewannen 1,99 Prozent auf 29,985 Euro. Dem "Handelsblatt" zufolge könnte der deutsche Stahlkonzern ähnlich wie der grössere Konkurrent ArcelorMittal seine Edelstahlsparte abspalten.
VERSORGER AUF DEN HINTEREN PLÄTZEN
Die Versorger hingegen nahmen die letzten Plätze im Dax ein. Die Eon-Aktien sanken um 1,84 Prozent auf 24,295 Euro und die von RWE um 1,21 Prozent auf 53,01 Euro. Börsianer begründeten dies mit leicht verhaltenen Aussagen von RWE-Chef Jürgen Grossmann über das neue Jahr sowie einer negativen Studie von Morgan Stanley. Die US-Bank sehe 2011 wenig Perspektiven für die Versorger. Der Ausblick sei immer noch mit viel Unsicherheit belastet, hiess es.
Der Blick auf die internationalen Börsen ergab einen Schlussstand des EuroStoxx 50 bei 2967,78 Punkten, was ein Plus von 0,34 Prozent bedeutet. Die Leitindizes in Paris und London stiegen ebenfalls. In den USA tendierte der Leitindex Dow Jones nach einem zeitweiligen Sprung über die 12.000-Punkte-Marke nahezu unverändert, während der S&P-500 und die Nasdaq-Indizes zulegten.
Am deutschen Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite der börsennotierten Bundeswertpapiere auf 2,85 (Vortag: 2,78) Prozent. Der Rentenindex Rex legte um 0,08 Prozent auf 122,98 Punkte zu. Der Bund Future fiel um 0,31 Prozent auf 123,59 Punkte. Der Kurs des Euro stieg. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3681 (Dienstag: 1,3596) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7309 (0,7355) Euro./ck/he

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