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FRANKFURT (awp international) - Der Dax ist am Montag mit leichten Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. Nachdem Übernahmeaktivitäten in den USA anfangs für steigende Kurse sorgten, erwies sich der schwache Euro als Bremse und nahm den Aktienmärkten am Nachmittag etwas den Wind aus den Segeln. Am Ende ging der deutsche Leitindex Dax 0,10 Prozent höher bei 6010,91 Punkten aus dem Handel, nachdem er zwischenzeitlich bereits bis auf 6055 Punkte gestiegen war. Für den MDax ging es um 0,78 Prozent nach oben auf 8253,40 Punkte. Einzig der TecDax gab um 0,34 Prozent auf 739,65 Punkte nach.
Für die Anfangs steigenden Kurse machten Börsianer zunächst neue Übernahmeaktivitäten verantwortlich. Mit einem Gegengebot von Hewlett-Packard war in den USA ein Kampf um den Speicherhersteller 3Par entbrannt, für den Dell vor Wochenfrist ein Angebot vorgelegt hatte. Die bröckelnden Kurse führten Händler jedoch auf den schwachen Euro zurück. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Nachmittag im Eiltempo weit unter die Marke von 1,27 US-Dollar abgerutscht. Johannes Bolongino von IG Markets verwies zudem auf dünne Umsätze, die den Dax für Kursschwankungen anfällig machten. Insgesamt hielten sich die Anleger zurück, was hauptsächlich in der Unsicherheit um die US-Konjunktur begründet liege.
Übernahmefantasie machte sich weiterhin auch bei den Aktien von K+S bemerkbar. Die Anteilsscheine stiegen um 2,05 Prozent auf 43,50 Euro. Laut Medienberichten spricht der konkurrierende Düngemittelhersteller Potash zur Abwehr von BHP Billiton mit alternativen Bietern. Demnach seien der staatliche chinesische Mischkonzern Sinochem und Brasiliens Eisenerzproduzent Vale mit Potash in Kontakt getreten, was Vale jedoch umgehend verneinte. In weiteren Medienberichten wurde dann ein chinesisches Konsortium um einen Beteiligungsfonds ins Spiel gebracht. Spitzenreiter waren die Papiere von Merck, die von einem positiven Analystenkommentar profitierten. Die Titel stiegen um 2,22 Prozent auf 68,74 Euro, nachdem die italienische Grossbank Unicredit diese fortan zum Kauf empfiehlt.
Bankenwerte wurden ebenfalls lebhaft gehandelt. Papiere der Deutschen Bank standen zeitweise an der Dax-Spitze und legten zuletzt noch 0,83 Prozent auf 51,26 Euro zu. Commerzbank-Titel gaben dagegen um 0,10 Prozent auf 6,721 Euro nach. Händler verwiesen auf die zunehmende Übernahmeaktivität, die Investmenthäusern wie der Deutschen Bank in die Karten spiele. Zuvor verlautete aus dem Finanzministerium, dass die von der Bundesregierung geplante Bankenabgabe zur Verhinderung künftiger Finanzkrisen konkrete Formen annehme.
Bei den Werten aus der zweiten Reihe standen Sky Deutschland im Mittelpunkt. Die Papiere schnellten an der Spitze vom MDax um 11,26 Prozent auf 1,018 Euro die Höhe. Der Bezahlsender will sich dem "Handelsblatt" zufolge mit Kabelnetz-Betreibern verbünden, um mehr Abonnenten zu gewinnen. Händler sprachen von einem positiven Impuls, nachdem Sky-Aktien zuletzt massiv eingebrochen seien.
Der EuroStoxx 50 ging 0,64 Prozent höher bei 2660,84 Punkten aus dem Handel. Der CAC-40-Index verbuchte in Paris ebenso Gewinne wie der Londoner FTSE 100. Der Dow-Jones-Index notierte zum europäischen Handelsschluss marginal mit 0,02 Prozent im Minus.
Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere weiter auf das neue Rekordtief von 1,96 (Freitag: 1,97) Prozent. Der Rentenindex Rex fiel dennoch um 0,08 Prozent auf 128,37 Punkte zurück. Der Bund Future sank um 0,08 Prozent auf 132,78 Punkte. Der Referenzkurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte ihn am Nachmittag auf 1,2704 (1,2711) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7872 (0,7876) Euro.tih/wiz

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