Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat auch am Dienstag weitgehend auf der Stelle getreten. Der deutsche Leitindex konnte zwischenzeitliche Verluste wieder aufholen und ging am Ende prozentual unverändert bei 7.175,31 Punkten aus dem Handel. Schon am Vortag hatte er sich mit einem knappen Minus nur geringfügig bewegt aus dem Handel verabschiedet. Der TecDax legte indes um 0,55 Prozent auf 948,59 Punkte zu. Der MDax dagegen gab moderat um 0,11 Prozent auf 10.551,18 Punkte nach.
Kapitalmarktexperte Fidel Helmer von der Privatbank Hauck & Aufhäuser bezeichnete den Markt weiterhin als "sehr stabil". Anleger seien angesichts der üppigen Liquidität auf der Suche nach Sachwerten wie eben Aktien. Zu verdauen hatte der Markt dabei eine Abstufung der Kreditwürdigkeit Portugals durch die Ratingagentur Moody's und einen nach wie vor hohen Ölpreis. "Einige Anleger preisen zudem auch schon die Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag ein", ergänzte ein Marktteilnehmer. Im Hinblick auf die zunehmenden Inflationssorgen wird am Markt fest mit einer ersten Zinserhöhung gerechnet.
TEXAS-INSTRUMENTS-PLÄNE TREIBEN INFINEON UND DIALOG AN
Spitzenreiter im Dax waren die Aktien von Infineon , die 3,85 Prozent auf 7,750 Euro zulegten. Börsianer führten das darauf zurück, dass der US-Chiphersteller Texas Instruments am Vortag ein 6,5 Milliarden US-Dollar schweres Angebot für den Rivalen National Semiconductor vorgelegt hat. Anleger könnten nun auf eine breitere Konsolidierung in dem Sektor setzen, hiess es. Im TecDax kletterten die Titel des Schaltkreis-Herstellers Dialog Semiconductor im Zuge dessen um 4,56 Prozent hoch. Gefragt waren im Dax aber auch die Titel der Commerzbank , die um 3,07 Prozent auf 5,602 Euro kletterten. Die Papiere erholten sich wieder etwas von den jüngsten Kursverlusten.
Grösster Verlierer waren dagegen die Bayer-Papiere , die nach Studiendaten zum Gerinnungshemmer Xarelto um 3,63 Prozent auf 54,65 Euro abrutschten. Laut Händlern ist eine höhere Zahl von Blutungen am Markt angesichts sehr hoher Erwartungen mit Enttäuschung aufgenommen worden. Auch Siemens gehörten mit minus 1,30 Prozent auf 96,87 Euro zu den grössten Verlierern. Hier verwiesen Börsianer als Belastung auf Aussagen von Finanzvorstand Joe Kaeser, wonach sich das Wachstum in der zweiten Hälfte dieses Jahres beruhigen werde.
TUI IM MDAX MIT HAPAG-LLOYD-PLÄNEN IM BLICK
Im MDax waren die 2,97 Prozent höher bei 8,778 Euro gehandelten Aktien von Tui der beste Wert. Hilfreich war laut Händlern, dass der Reisekonzern Tui laut Medienberichten direkt nach Käufern für Deutschlands grösste Container-Reederei Hapag-Lloyd sucht. Es gebe derzeit Gespräche mit möglichen Investoren, so ein Tui-Sprecher. Medienberichten zufolge soll Tui bereits einen 15-Prozent-Anteil an den Staatsfonds Onyx aus dem Sultanat Oman verkauft haben. Auch das chinesische Logistikunternehmen HNA hat angeblich Interesse.
Der EuroStoxx 50 gab moderat um 0,17 Prozent auf 2950,96 Punkte nach und auch in Paris und London schlossen die Leitindizes etwas tiefer. Leichte Gewinne gab es dagegen in New York: Der Dow Jones lag zum europäischen Handelsschluss knapp im Plus.
Am Rentenmarkt fiel die durchschnittliche Rendite der börsennotierten Bundeswertpapiere auf 3,13 (Montag: 3,14) Prozent. Der Rentenindex Rex stieg minimal um 0,01 Prozent auf 121,24 Punkte. Der Bund Future verlor 0,22 Prozent auf 120,90 Punkte. Der Euro gab nach: Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,4166 (1,4240) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7059 (0,7023) Euro.
tih/he

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???