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FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat am Montag trotz der Unruhen in Ägypten nur leicht nachgegeben. Angesichts guter Konjunkturdaten aus den USA erholte sich der Leitindex etwas von seinen Verlusten im frühen Handel und schloss nur mit einem Minus von 0,36 Prozent auf 7.077,48 Punkte. Der MDax sank um 0,93 Prozent auf 10.139,89 Punkte und der TecDax gab um minimale 0,02 Prozent auf 867,75 Punkte nach.
Marktteilnehmern zufolge bleibt der Handel aber nervös und sensibel für politische Nachrichten. "Nordafrika ist zu einer Brutstätte sozialer Unruhen geworden", sagte Marktanalyst David Buik von BGC Partners in London. Ägypten gleiche einem "brodelnden Vulkan", die Entwicklung sei entmutigend. Für die Märkte sei es nicht gerade förderlich, wenn die Lage in mehreren ölproduzierenden Staaten unsicher erscheine.
LEONI WEGEN VERBINDUNGEN ZUM NAHEN OSTEN AM MDAX-ENDE
Einige Unternehmen gerieten wegen ihrer Verbindungen zum Nahen Osten besonders in den Fokus. So rutschten Aktien von Leoni am MDax-Ende um 3,35 Prozent ab auf 31,335 Euro. Händler begründeten das damit, dass der Konzern dort Produktionsstätten unterhält. Nach Angaben des Analysten Marc-Rene Tonn von Warburg Research ist Tunesien für Leoni der wichtigste Produktionsstandort für Kabelbäume. Produziert wird aber auch in Ägypten.
Auch Automobilwerte gehörten zum Wochenauftakt zu den grössten Verlierern, die Papiere von Daimler führten die schwache Branche mit einem Minus von 2,52 Prozent auf 53,42 Euro an. Die Anleger fürchteten, dass die Unruhen in Ägypten den globalen Welthandel in Mitleidenschaft ziehen könnten, meinte Jürgen Pieper, Analyst beim Bankhaus Metzler.
WACKER CHEMIE NACH VORLÄUFIGEN ZAHLEN SCHWACH
Vorläufige Zahlen von Wacker Chemie standen ebenfalls im Fokus. Der Spezialchemiekonzern und Halbleiter-Zulieferer schloss das vergangene Jahr wie erwartet mit Rekordwerten ab. Börsianer sprachen allerdings von einem "gemischten Bericht für 2010". Wacker-Papiere sanken um 1,12 Prozent auf genau 132,00 Euro.
Nach dem Rechtsformwechsel haben die aus den bislang zwei Aktiengattungen verschmolzenen Stammaktien von Fresenius an diesem Montag einen erfolgreichen ersten Handelstag im Dax hingelegt. Sie kletterten mit einem Plus von 2,49 Prozent auf 63,68 Euro an die Leitindex-Spitze. Bislang waren nur die nicht mehr gehandelten Vorzugsaktien im Dax enthalten.
EUROPA UND USA UNEINHEITLICH
Der EuroStoxx 50 schloss mit einem minimalen Abschlag von 0,02 Prozent auf 2953,63 Punkte. Auch die Börse in London verbuchte Verluste, wohingegen in Paris der CAC-40-Index zulegte. In den USA verzeichnete der Dow Jones zum Handelsschluss in Europa ebenfalls Gewinne.
Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 2,87 (Freitag: 2,88) Prozent. Der Rentenindex Rex legte um 0,02 Prozent auf 122,48 Punkte zu. Der Bund Future aber büsste 0,01 Prozent auf 123,72 Punkte ein. Der Euro erholte sich und notierte zuletzt bei 1,3703 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3692 (1,3710) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7304 (0,7294) Euro./la/he

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