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FRANKFURT (awp international) - Nach einem richtungslosen Handel hat der deutsche Aktienmarkt am Montag wenig verändert geschlossen. "Die Anleger warten auf neue Nachrichten aus Japan", sagte Kapitalmarktexperte Fidel Helmer von der Frankfurter Privatbank Hauck & Aufhäuser. Zudem müssten die Anleger erst einmal die Ergebnisse der beiden Landtagswahlen vom Sonntag verdauen. Der Leitindex Dax sank zum Handelsschluss um 0,11 Prozent auf 6938,63 Punkte, wogegen der MDax der mittelgrossen Worte bescheidene 0,08 Prozent auf 10 200,79 Punkte gewann. Lediglich der TecDax fand mit Aufschlägen von 1,61 Prozent auf 921,04 Punkte eine erkennbare Richtung. Hier stützen Gewinne bei den Aktien von Anbietern alternativer Energien.
Dementsprechend gefragt waren die Aktien aus diesem Bereich: So schnellten die Papiere von Nordex an der TecDax-Spitze um 12,36 Prozent auf 9,365 Euro hoch. Der Hamburger Windkraftanlagenbauer erwartet zudem von 2012 an wieder Wachstum. Die Titel des Solarunternehmens Solarworld kletterten dahinter um 8,37 Prozent auf 11,200 Euro.
Uneinheitlich war die Kursentwicklung bei den im Dax gelisteten Versorgern. Die Eon-Titel gehörten mit Verlusten von 0,61 Prozent auf 21,290 Euro zu den schwächsten Werten, während die Aktien von Konkurrent RWE zumindest um 0,04 Prozent auf 44,710 Euro zulegen konnten. Merrill-Lynch-Analyst Eric Lopez schrieb, nach dem Atomunfall in Japan dürften die Gaspreise kräftig anziehen.
Die konjunktursensiblen Autowerte hingegen litten deutlich unter der anhaltenden Unsicherheit am Markt. Händler verwiesen vor allem auf Sorgen um mögliche Zuliefer-Unterbrechungen wegen Japans. Nachdem die Aktien zuletzt wieder gut gelaufen waren, gebe es auch Gewinnmitnahmen. Daimler verloren als Dax-Schlusslicht 1,48 Prozent auf 48,270 Euro, für BMW ging es um 0,17 Prozent auf 57,360 Euro bergab. Die VW-Vorzüge gaben 0,80 Prozent auf 112,15 Euro ab, nachdem Porsche grünes Licht für eine bereits lange geplante Kapitalerhöhung von knapp fünf Milliarden Euro gegeben hatte. Die Titel des Sportwagenbauers, der mit Grossaktionär VW fusionieren soll, gewannen letztlich deutliche 6,72 Prozent auf 60,000 Euro.
Der Automobilzulieferer Schaeffler kann indes durch den Verkauf von Continental-Aktien einen Grossteil seines Schuldenbergs abtragen. Die Auswirkungen für die Conti-Aktionäre seien positiv, schrieb Commerzbank-Analyst Daniel Schwarz. Da der Grossaktionär Aktien abgebe, erhöhe sich der Streubesitz und damit die Chance auf eine Wiederaufnahme der Aktie in den Dax. Mit einem Plus von 3,99 Prozent auf 63,400 Euro profitierten die Conti-Titel im MDax zudem von einer positiven Studie von Merrill Lynch.
Der EuroStoxx 50 schloss 0,12 Prozent höher bei 2914,76 Punkten. In Paris und London ging es ebenfalls moderat nach oben. Auch an der New Yorker Börse notierte der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss knapp im Plus.
Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite der börsennotierten Bundeswertpapiere auf 3,04 (Freitag: 3,00) Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,22 Prozent auf 121,75 Punkte. Der Bund Future verlor 0,20 Prozent auf 121,79 Punkte. Der Euro stieg auf 1,4095 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,4032 (1,4115) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,7127 (0,7085) Euro gekostet./gl/wiz

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