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FRANKFURT (awp international) - Die politischen Unruhen in Nordafrika und im Nahen Osten haben am Mittwoch den deutschen Aktienmarkt ein weiteres Mal belastet. Der Dax gab den dritten Tag in Folge nach und rutschte unter die Marke von 7.200 Punkten. Mit einem Abschlag von 1,69 Prozent auf 7.194,60 Punkte ging der deutsche Leitindex aus dem Handel. Der MDax büsste 1,77 Prozent auf 10.122,33 Punkte ein und der TecDax gab um 2,05 Prozent auf 881,00 Punkte nach.
"Die politischen Spannungen belasten den bereits angeschlagenen Markt, so dass wir heute einiges an Gewinnmitnahmen gesehen haben", sagte Händler Thomas Stengl von der Postbank . Die Unsicherheit über einen möglichen weiteren Verkaufsdruck bleibe zudem weiter hoch, da der Dax, der am vergangenen Freitag noch ein Dreijahreshoch markiert hatte, unter 7.200 Punkten geschlossen habe.
DREI DAX-UNTERNEHMEN MIT GESCHÄFTSZAHLEN
Auf der Unternehmensseite gab es wegen der anlaufenden Berichtssaison jede Menge Gesprächsstoff: Mit der Commerzbank , dem Gesundheitskonzern Fresenius und dessen Tochter Fresenius Medical Care (FMC ) legten allein drei Dax-Unternehmen ihre Bilanzen vor.
Die in jüngster Zeit sehr gut gelaufenen Aktien der Commerzbank gaben nach der Vorlage einer überraschend starken Jahresbilanz um 1,30 Prozent auf 6,138 Euro nach. Das teilverstaatlichte Finanzinstitut wies für das abgelaufene Jahr einen Milliardengewinn aus, muss aber dennoch keine Zinsen an den Staat zahlen, der es mit Steuergeldern stützt.
FRESENIUS, FMC UND MTU
Die Fresenius-Aktien schlossen nach wie erwartet ausgefallenen Jahreszahlen unverändert bei 62,650 Euro. Die Titel der Tochter FMC sanken dagegen trotz eines überraschend starken Gewinnausweises um 0,68 Prozent auf 47,150 Euro. Händler begründeten dies vor allem damit, dass die FMC-Titel in den vergangenen vier Wochen gut zugelegt hatten.
Beim Triebwerksbauer MTU sorgten schwächer als erwartete Zahlen und ein enttäuschender Ausblick für Kursverluste von 4,16 Prozent auf 48,255 Euro. Der auf die Solarbranche spezialisierte Anlagenbauer Roth & Rau rutschte 2010 wegen millionenschwerer Abschreibungen erstmals seit seinem Börsengang vor vier Jahren in die roten Zahlen. Die Aktien brachen daraufhin im TecDax um 7,56 Prozent auf 14,255 Euro ein.
FREENET AUF TALFAHRT
Trotz starker Zahlen gingen am Nachmittag auch die Anteilsscheine von Freenet auf Talfahrt und schlossen mit einem Abschlag von 5,09 Prozent auf 8,315 Euro. Vor allem die Ergebnisqualität des Mobilfunkbetreibers war am Markt gelobt worden.
Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Minus von 0,95 Prozent bei 2954,92 Punkten und auch die Börsen in Paris und London beendeten den Tag schwach. In den USA gaben die wichtigsten Aktienindizes ebenfalls nach.
RENDITE STEIGT
Am deutschen Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite der börsennotierten Bundeswertpapiere auf 2,84 (Dienstag: 2,83) Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,06 Prozent auf 122,14 Punkte. Der Bund Future legte um 0,13 Prozent auf 124,29 Punkte zu. Der Kurs des Euro stieg. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3731 (Dienstag: 1,3667) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7283 (0,7317) Euro./ck/stb

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