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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag nach positiven US-Arbeitsmarktdaten Gewinne verbucht und wieder die Marke von 6.200 Punkten geknackt. Bis zum Handelsschluss stieg der Dax um 0,93 Prozent auf 6.221,52 Punkte. Zwischenzeitlich hatte er sogar bei mehr als 6.233 Punkten notiert und damit auf seinem höchsten Stand seit rund einem Monat. Für den MDax ging es am Ende um 1,66 Prozent auf 8.659,95 Punkte nach oben. Der TecDax stieg um 0,78 Prozent auf 766,41 Punkte.
In den USA war in der vergangenen Woche die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend stark gesunken. "Diese Zahlen lassen ein wenig mehr Licht am Ende des Tunnels erkennen", kommentierte Analyst Johannes Bollongino von IG Markets. Zudem sorgte Händlern zufolge eine erfolgreiche Ausgabe irischer Staatsanleihen für eine freundliche Stimmung am Markt. "Das war ein weiterer kleiner Baustein auf dem Weg nach oben", sagte Marktstratege Thilo Müller von MB Fund Advisory.
COMMERZBANK DAX-SPITZENREITER
Spitzenreiter im Dax waren die zuletzt im Zusammenhang mit den Diskussion um strengere Regeln zur Kapitalausstattung von Banken (Basel-III) gebeutelten Aktien der Commerzbank . Sie verteuerten sich um 2,63 Prozent auf 6,446 Euro. "Nun ist erstmal ein bisschen Entspannung angesagt", sagte ein Börsianer. Zudem hatte Commerzbank- Chef Martin Blessing deutlich gemacht, die erhaltenen Staatsgelder zügig zurückzahlen zu wollen. Für die Titel der Deutsche Bank ging es derweil um 2,06 Prozent auf 50,020 Euro nach oben.
Überdurchschnittlich entwickelten sich auch die Papiere von MAN , die um 2,40 Prozent auf 74,22 Euro zulegten. Händler verwiesen unter anderem auf ein Interview mit dem Chef des finnischen Wettbewerbers Wärtsilä, Ole Johannson, im "Handelsblatt", in dem sich dieser optimistisch zum Schiffsmotorengeschäft geäussert hatte. Hinzu komme eine positive Einschätzung der US-Investmentbank Merrill Lynch nach der Verlängerung staatlicher Kaufanreize für Lkw in Brasilien.
RWE UND EON UNTER DEN SCHWÄCHSTEN DAX-WERTEN
Zu den schwächsten Dax-Werten zählten dagegen RWE und Eon mit einem Minus von 0,72 Prozent auf 53,85 Euro sowie 0,51 Prozent auf 23,340 Euro. Sie litten nach Einschätzung von Börsianern vor allem unter Berichten, wonach der Atomkompromiss zwischen Regierung und AKW-Betreibern die Konzerne teurer zu stehen kommen könnte als bisher erwartet.
Im MDax entwickelten sich Papiere von ProSiebenSat.1 nach einem positiven Analystenkommentar mit einem Plus von 3,45 Prozent auf 16,200 Euro stark.
GEWINNE IN EUROPA UND USA
Der EuroStoxx 50 notierte mit 1,07 Prozent bei 2782,43 Punkten im Plus. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch in Paris und London, wo die Leitindizes CAC-40 sowie FTSE 100 Gewinne verbuchten. An der New Yorker Wall Street notierte der Dow Jones zum europäischen Handelsschluss ebenfalls in der Gewinnzone.
Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 1,98 (Vortag: 1,89) Prozent. Der Rentenindex Rex sank kräftig um 0,35 Prozent auf 128,36 Punkte. Der Bund Future verlor 0,49 Prozent auf 130,71 Punkte. Der Referenzkurs des Euro legte zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte ihn auf 1,2715 (Mittwoch: 1,2697) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7865 (0,7876) Euro./chs/he

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