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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag dank guter Daten vom US-Arbeitsmarkt kräftig zugelegt. Der Dax stieg um 1,97 Prozent auf 7.179,81 Punkte. Am Vortag hatte der Leitindex zwar wegen einiger Unsicherheiten auch aus dem Bankensektor mit dem Stresstest in Irland moderat tiefer geschlossen. Das turbulente erste Quartal ging aber mit einem Plus von knapp zwei Prozent halbwegs versöhnlich zu Ende. Die Handelswoche beendete Deutschlands bekanntestes Börsenbarometer gar mit einem satten Plus von 3,36 Prozent. Der MDax rückte am Freitag um 1,75 Prozent auf 10.490,42 Punkte vor, für den TecDax ging es um 0,85 Prozent auf 938,54 Punkte hoch.
Der US-Arbeitsmarkt befindet sich laut den Analysten der Postbank auf dem Weg der Besserung. Zudem hatte sich in den USA im März die Stimmung der Einkaufsmanager in der Industrie weniger als erwartet eingetrübt und auch dies trieb Händlern zufolge die Kurse in Frankfurt an.
MÖGLICHER BIETERSTREIT DRÜCKT DEUTSCHE BÖRSE ÍNS MINUS
Die Aktien der Deutschen Börse rutschten mit 1,38 Prozent auf 52,81 Euro ans Dax-Ende, nachdem der Börsenbetreiber Nasdaq OMX nun ebenfalls ein Gebot für die NYSE Euronext präsentiert hat. Dieses liegt über dem Angebot der Frankfurter, die so ausgestochen werden sollen. Am Markt gingen die Beurteilungen zu den Erfolgschancen der beiden Kontrahenten auseinander. "Es ist fraglich, ob die Deutsche Börse ihr Angebot nachbessern wird", sagte ein Händler. Vor einigen Wochen habe der Finanzvorstand dies noch ausgeschlossen. Dazu kämen die anhaltenden Vorbehalte bei der NYSE über eine kontrollierende Stellung der Deutschen und kartellrechtliche Probleme. Ein anderer Börsianer aber geht davon aus, dass die Deutsche Börse nachziehen wird. Deren Chef Reto Francioni habe bei einem Scheitern der Fusion "zu viel zu verlieren".
Für etwas Gesprächsstoff sorgte ansonsten der Energiekonzern RWE mit einer Klage gegen die zunächst vorübergehende Abschaltung des Atomkraftwerks Biblis A in Hessen. Nach Einschätzung von Experten hat RWE gute Chancen, da die Begründung für die zwangsweise Abschaltung von sieben alten Meilern rechtlich umstritten sei. Die RWE-Titel gewannen 1,60 Prozent auf 45,665 Euro. Für die Aktien des Konkurrenten Eon , der diesem Beispiel nicht folgen will, ging es um 0,86 Prozent auf 21,735 Euro hoch.
DOW JONES STEIGT AUF JAHRESHOCH
Die konjunktursensiblen Automobilwerte zählten derweil zu den Favoriten im Dax. So kletterten BMW an der Indexspitze um 4,20 und Daimler dahinter um 3,49 Prozent.
Der EuroStoxx 50 legte um 1,79 Prozent zu auf 2962,92 Punkte. Auch die Leitindizes in Paris und London verbuchten Aufschläge. In New York stieg der Dow Jones ) zum europäischen Handelsschluss auf ein Jahreshoch.
Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite der börsennotierten Bundeswertpapiere auf 3,15 (Vortag: 3,08) Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,23 Prozent auf 121,18 Punkte. Der Bund Future verlor 0,21 Prozent auf 121,02 Punkte. Der Euro konnte sich von seinen Verlusten nach den robusten US-Arbeitsmarktzahlen etwas erholen und stieg zuletzt auf 1,4185 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,4141 (Donnerstag: 1,4207) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7072 (0,7039) Euro./la/he

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