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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag Verluste hinnehmen müssen. Analyst Christian Falkner von Alpha Wertpapierhandel verwies auf erneute Sorgen um die Eurozone, was auch der schwache Euro zeigte. Der Dax schloss um 1,31 Prozent tiefer bei 6.857,06 Punkten. In der ersten Woche des Jahres hatte der deutsche Leitindex per saldo um ein halbes Prozent zugelegt. Der MDax mittelgrosser Werte sackte am Montag um 1,70 Prozent auf 9.903,87 Punkte ab. Für den TecDax ging es um 1,52 Prozent auf 856,02 Punkte nach unten.
Nach Griechenland und Irland stand mit Portugal der nächste Wackelkandidat im Fokus. EU-Kommission und Bundesregierung dementierten zwar erneut, dass das hoch verschuldete Land demnächst unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen soll. Doch gleichzeitig schwand das Vertrauen an den Finanzmärkten.
BESONDERS BANKENWERTE UNTER DRUCK
Bankenwerte standen angesichts der Sorgen um Portugal besonders unter Druck. Commerzbank-Titel gaben als Dax-Schlusslicht um 3,29 Prozent auf 5,412 Euro nach. Für die Aktien der Deutschen Bank ging es um 1,76 Prozent auf 40,290 Euro nach unten. Bei den Aktien der Deutschen Telekom sorgten negative Analystenkommentare für Verluste von 1,83 Prozent auf 9,677 Euro.
An der Indexspitze standen indes die Anteilsscheine von HeidelbergCement mit plus 0,16 Prozent auf 45,530 Euro. Börsianer führten dies auf die Ankündigung eines Effizienzprogramms zurück. ThyssenKrupp-Aktien verteuerten sich dank positiver Studien um 0,12 Prozent auf 30,405 Euro. Die beiden Werte waren die einzigen Gewinner im deutschen Leitindex.
SYMRISE PROFITIEREN VON ÜBERNAHME IM SEKTOR
Im MDax profitierten Symrise-Aktien an der Spitze mit einem Plus von 2,69 Prozent auf 20,230 Euro von neuen Übernahmebewegungen im Sektor. Der US-Chemiekonzern DuPont will den dänischen Anbieter von Lebensmittelzusatzstoffen Danisco für 6,3 Milliarden Dollar (rund 4,9 Mrd Euro) kaufen.
Lanxess-Papiere rutschten dagegen um 4,56 Prozent auf 53,110 Euro ab. Börsianer verwiesen auf ein Interview mit Konzernchef Axel Heitmann in der "Bild"-Zeitung. Er sehe die Wirtschaft in diesem Jahr skeptisch. Der Chef des Spezialchemiekonzerns hat einem Händler zufolge aber nichts Konkretes zur Entwicklung bei Lanxess selbst gesagt. Ihm gegenüber habe sich der Konzern zuversichtlich für 2011 geäussert. Der Händler sah die Aussagen daher eher als Bremsmanöver vor den anstehenden Lohnverhandlungen.
AUCH EUROPA UND USA IM MINUS
Der EuroStoxx 50 verlor 1,69 Prozent auf 2760,88 Punkte. Für den CAC-40-Index in Paris ging es ähnlich deutlich nach unten. Der Londoner FTSE 100 gab indes weniger nach. Der New Yorker Dow Jones notierte zum europäischen Handelsschluss etwas schwächer.
Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 2,53 (Freitag: 2,56) Prozent. Der Rentenindex Rex legte um 0,07 Prozent auf 124,99 Punkte zu. Der Bund Future gewann 0,06 Prozent auf 126,21 Punkte. Der Euro , der zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Mitte September abgesackt war, stieg zuletzt auf 1,2948 US-Dollar. Am Nachmittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,2903 (1,2961) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,7750 (0,7716) Euro gekostet./gl/he

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