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AKTIEN FRANKFURT/Schluss: US-Konjunkturdaten helfen Dax

Dieser Inhalt wurde am 15. April 2010 - 18:20 publiziert

FRANKFURT (awp international) - Insgesamt positiv aufgenommene Konjunkturdaten aus den USA haben dem Dax am Donnerstag auf die Sprünge geholfen. Vor allem das deutlicher als erwartet aufgehellte Geschäftsklima in der Region Philadelphia sorgte am Nachmittag für gute Stimmung. Der deutsche Leitindex , der zwischenzeitlich unter den anhaltenden Sorgen um die griechische Schuldenkrise gelitten hatte, profitierte auch von einer Erholung an den US-Börsen und schloss 0,21 Prozent höher bei 6.291,45 Punkten. Dies bedeutete abermals ein neues Jahreshoch. Noch besser entwickelten sich am Donnerstag die anderen Indizes: Der MDax stieg um 0,44 Prozent auf 8.495,04 Punkte und für den TecDax ging es um 0,57 Prozent auf 851,90 Punkte hoch.
"Die Anleger zeigen sich nach wie vor optimistisch", sagte Marktanalyst Patrick Pflüger von IG Markets. "Da klar ist, dass die Leitzinsen in den USA und Europa für längere Zeit auf einem historisch niedrigem Niveau verharren werden, existieren keine alternativen Anlageprodukte zu Aktien."
Ein gutes Licht auf die Konjunkturentwicklung warfen Zahlen des US-Logistikkonzerns United Parcel Service (UPS), von denen besonders Aktien der Deutschen Post mit einem Sprung um 3,89 Prozent auf 13,350 Euro profitierten. Nach einem Pressebericht blieben die Aktien von Volkswagen und der beiden Nutzfahrzeughersteller MAN sowie Scania mit Spekulationen über eine Allianz im Fokus der Anleger. Die Gerüchte vom Vortag, dass es nicht zu einer Nutzfahrzeug-Allianz kommen wird, erhielten neue Nahrung. Volkswagen-Vorzüge legten um 1,02 Prozent auf 70,40 Euro zu und MAN-Papiere stiegen um 0,37 Prozent auf 67,08 Euro. Scania zogen in Stockholm ebenfalls an.
Ein bestätigter Ausblick des Schweizer Pflanzenschutz-Konzerns Syngenta liess die Aktien von K+S um 2,03 Prozent auf 43,990 Euro steigen. Flugausfälle in weiten Teilen Europas durch den Ausbruch eines isländischen Vulkans belasteten die Luftfahrtbranche nicht. Die Aktien sowohl der Lufthansa als auch von Fraport gehörten zu den Gewinnern. Die Papiere der Aareal Bank rutschten hingegen nach einem kritischen Bericht zur Lage am Gewerbeimmobilienmarkt mit minus 2,29 Prozent auf 17,475 Euro ans MDax-Ende. Wirecard -Aktien konnten nach endgültigen Zahlen ihre Gewinne nicht halten und schlossen 1,99 Prozent tiefer bei 7,617 Euro.
Der EuroStoxx 50 gewann moderate 0,15 Prozent auf 3012,65 Punkte. In Paris und London legten die Indizes ebenfalls zu. Der New Yorker Leitindex zeigte sich zum europäischen Handelsschluss wenig verändert.
Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 2,77 (Vortag: 2,80) Prozent. Der Rentenindex Rex lag nahezu unverändert bei 124,71 Punkten. Der Bund Future stieg um 0,07 Prozent auf 123,23 Punkte. Der Referenzkurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3544 (Mittwoch: 1,3615) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7383 (0,7345) Euro./gl/nmu

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