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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag nach einem recht freundlichen Start ins Minus gedreht. Gegen Mittag verlor der Dax 0,68 Prozent auf 5.633,64 Zähler. Für den MDax ging es um 0,46 Prozent auf 7.640,40 Punkte nach unten, der TecDax büsste 0,56 Prozent auf 817,95 Zähler ein.
Ein erneuter Schwächeanfall des Euro sorgte einigen Börsianern zufolge für die Verluste im Dax. "Zudem hat sich die Nervosität bezüglich einiger europäischer Schuldner wie Griechenland und Portugal wieder verstärkt - das zeigt sich an den gestiegenen Risikoprämien auf deren Staatsanleihen", sagte ein Händler. Nun richte sich der Blick auf die anstehende Zinsentscheidung der EZB und die sich anschliessende Pressekonferenz.
Die Zahlen der Deutschen Bank sorgten für eine Berg- und Talfahrt des Aktienkurses. Zuletzt verloren die Titel 0,26 Prozent auf 45,70 Euro. Während ein Börsianer den überraschend hohen Nettogewinn feierte, verwiesen andere auf den Sondereffekt, der für das deutlich höhere Ergebnis verantwortlich sei. Das Vorsteuerergebnis liege aber unter den Prognosen. Auch Analysten verwiesen auf Steuereffekte, die zu der positiven Gewinnüberraschung beigetragen hätten.
Unterdessen sorgte eine positive Studie für Gewinne bei Aktien der Deutschen Börse von 1,73 Prozent auf 48,06 Euro. Die wieder positive Handelsaktivität im Januar sei ein Impulsgeber für die Aktien, schrieben die Analysten der Deutschen Bank. Zudem verbessere das Management weiterhin die Effizienz und die Finanzstruktur. Die neue Kaufempfehlung spiegele das langfristige Potenzial des Börsenbetreibers wider. Stahlwerte wie ThyssenKrupp litten mit minus 2,02 Prozent auf 23,075 Euro unter negativen Vorgaben aus China ? dort waren Rohstoffwerte unter Druck gekommen.
Deutliche Bewegung gab es bei den Technologiewerten. Aktien von SMA Solar kamen mit minus 5,57 Prozent auf 82,04 Euro besonders unter Druck. Das Solar-Unternehmen hat seinen Finanzvorstand, Pierre-Pascal Urbon, wegen eines Ermittlungsverfahrens im privaten Bereich bis auf weiteres beurlaubt. "Das kommt einfach nicht gut an und ist schlecht für die Aussenwirkung", sagte ein Händler.
Auch die Aktien Software AG zählten mit minus 3,18 Prozent auf 81,18 Euro zu den Verlierern. Die Zahlen lagen zwar Händlern zufolge fast durchweg über den Erwartungen. Nach der jüngsten Kursstärke gebe es nun aber Gewinnmitnahmen, zudem klinge der Ausblick eher "gemischt."/dr/la

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