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NEW YORK (awp international) - Ein unerwartet geringes US-Handelsbilanzdefizit hat den wichtigsten US-Indizes am Donnerstag Auftrieb für eine Erholung gegeben. Der zuletzt sechs Tage in Folge gefallene Dow Jones Industrial erkämpfte sich nach der ersten Handelsstunde 0,73 Prozent zurück auf 12.136,92 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index verbesserte sich um 0,79 Prozent auf 1.289,69 Punkte. Angesichts der weiter anfälligen Börsenstimmung befürchten Marktteilnehmer allerdings, dass der Index noch das nach der Erdbebenkatastrophe in Japan markierte Tief testet. An der Technologiebörse Nasdaq stieg der Nasdaq Composite um 0,37 Prozent auf 2.685,16 Punkte, und der Auswahlindex Nasdaq 100 legte um 0,23 Prozent auf 2.257,97 Punkte zu.
Börsianer sahen den Markt nach dem jüngsten Kursrutsch reif für eine Erholung. Dabei half, dass das Defizit von revidiert 46,8 Milliarden US-Dollar im Vormonat auf 43,7 Milliarden Dollar gesunken ist. Volkswirte hatten mit einer Ausweitung des Fehlbetrags auf 48,8 Milliarden Dollar gerechnet. Die Marktteilnehmer werteten dies als Hoffnungsschimmer nach der jüngsten Serie schwacher Konjunkturdaten - aktuell erst wieder mit einer unerwartet hohen Anzahl von Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche.
Angeführt wurde der Leitindex von Chevron , deren Aktien um 1,49 Prozent auf 101,44 Dollar kletterten. ExxonMobil verteuerten sich um 0,66 Prozent auf 81,29 Dollar. Der Ölkonzern teilte die Übernahme der beiden Erdgasproduzenten Phillips Resources und TWP Inc für insgesamt 1,69 Milliarden US-Dollar mit. Unter lediglich fünf Verlierern fielen die am Vortag besonders gefragten Verizon-Papiere mit dem höchsten Abschlag von 0,81 Prozent auf 35,61 Dollar an das Indexende.
Anteile von Texas Instruments stiegen trotz gedämpfter Erwartungen des Chipherstellers für das zweite Quartal um 1,04 Prozent auf 33,01 Dollar. Das Geschäft läuft nicht so gut wie bislang gedacht. Das Management korrigierte daher die Erwartungen für Umsatz und Gewinn nach unten. Aktien des staatlich gestützten US-Versicherers AIG zogen nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank um 3,07 Prozent auf 28,16 Dollar an.
Deutsche Medienberichte über den möglichen Verkauf von Opel liessen die Titel von General Motors (GM) um 1,77 Prozent steigen auf 29,37 Dollar. "Bei diesen Berichten handelt es sich um reine Spekulation", sagte indes ein GM-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Nach Ansicht eines Händlers scheinen anstelle des bei "Spiegel" und "Auto Bild" genannten Wolfsburger Autobauers Volkswagen (VW) der italienische Fiat-Konzern oder PSA Peugeot Citroen aus Frankreich die wahrscheinlicheren Bieter für Opel. Sie könnten einen Preis von etwa sechs Milliarden Euro stemmen. Auch über chinesische Interessenten wurde abermals spekuliert./ag/stw

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