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NEW YORK (awp international) - Die anhaltenden Sorgen um die europäische Schuldenkrise haben die Wall Street am Montag moderat belastet. Auch schwache US-Konjunkturdaten gaben den Anlegern nur wenig Grund zur Freude. Zuletzt sank der Leitindex Dow Jones Industrial um 0,02 Prozent auf 12.593,82 Punkte. Lediglich der breit gefasste S&P-500-Index schaffte ein Plus von 0,17 Prozent auf 1.340,00 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq ging es für den Composite Index um 0,22 Prozent auf 2.822,13 Punkte nach unten und der Nasdaq 100 verlor 0,34 Prozent auf 2.371,25 Punkte.
Vor dem mit Spannung erwarteten Treffen der Euro-Finanzminister seien die Anleger nicht bereit, in als riskant geltende Aktien zu investieren, erklärten Börsianer die Zurückhaltung am Markt. Die Fachminister wollen in Brüssel über Hilfen für die angeschlagenen Euro-Länder Portugal und Griechenland beraten. Für Unsicherheit sorgen könnte auch die Nachricht von der Verhaftung des Chefs des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn. Bislang aber haben die Finanzmärkte kaum auf die Meldung reagiert.
Wenig Unterstützung lieferten die jüngsten US-Konjunkturdaten. So hatte sich im Mai die Stimmung des Verarbeitenden Gewerbes im US-Bundesstaat New York im Mai deutlich stärker als erwartet eingetrübt, und die Stimmung unter Häuserbauern stagnierte, wie der NAHB-Hausmarktindex belegte.
Bei den Einzelwerten richtete sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf die Aktien der Börsenbetreiber. Der Weg für die Fusion von Deutscher Börse und NYSE Euronext scheint frei: Die US-Technologiebörse Nasdaq OMX und die mit ihr verbündete Rohstoffbörse IntercontinentalExchange (ICE) haben ihr Angebot für die NYSE Euronext fallen gelassen. "Wir haben uns entschlossen, unser Angebot zurückzuziehen, weil klar geworden ist, dass wir keine Genehmigung der Finanzaufsicht bekommen werden", sagte Nasdaq-Chef Bob Greifeld. Die Titel der Börsenbetreiber gerieten daraufhin kräftig in Bewegung: Während die Papiere der NYSE Euronext um 10,37 Prozent auf 36,65 US-Dollar einbrachen, stiegen die Nasdaq-Titel um moderate 0,59 Prozent auf 27,07 Dollar. Die ICE-Anteilsscheine sprangen um 5,67 Prozent auf 125,03 Dollar hoch.
Zudem stehen einige Unternehmen aus der zweiten Reihe mit Geschäftszahlen im Blick. So verloren die Titel der Baumarktkette Lowe's nach enttäuschenden Quartalszahlen und der Senkung des Ausblicks 1,51 Prozent auf 25,37 Dollar. Der Einzelhändler J.C. Penney dagegen erhöhte die Prognose für den Gewinn je Aktie in diesem Jahr. Im ersten Quartal war der Reingewinn überraschend deutlich gestiegen. Entsprechend verteuerten sich die Titel um 2,42 Prozent auf 39,37 Dollar.
Bei Ford sorgte laut Börsianern eine positive Studie für Kursgewinne von 1,26 Prozent auf 15,27 Dollar. Die Citigroup soll die Titel des Autobauers hochgestuft haben und nun zu deren Kauf raten./gl/he

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