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AKTIEN NEW YORK: Schwächer - Dow kann sich nicht im Plus halten

Dieser Inhalt wurde am 06. Mai 2010 - 16:58 publiziert

NEW YORK (awp international) - Nach zwei schwachen Tagen haben die wichtigsten US-Indizes am Donnerstag ihren Abwärtsdynamik nur kurzzeitig etwas gebremst. Zuletzt ging es wieder deutlicher nach unten. Schwächere Einzelhandelsdaten sowie die Enttäuschung über die Geldpolitik der Europäischen Notenbank passten laut Marktteilnehmern in die ohnehin wegen der Schuldenkrise in Europa angeschlagene Börsenstimmung. Zögerliche Käufe träfen schnell wieder auf Verkäufer, hiess es.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) sank um 0,47 Prozent auf 10.817,03 Punkte, nachdem er mehrmals leicht in die Gewinnzone gedreht war. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,52 Prozent auf 1.159,88 Zähler. Der Nasdaq-100-Index rutschte um 0,44 Prozent auf 1.949,63 Zähler, während der Composite-Index 0,56 Prozent tiefer bei 2.388,76 Punkten stand.
Favorit im Dow waren McDonald's mit plus 1,03 Prozent auf 71,39 US-Dollar. Der Konzern sucht in China nach weiteren Partnern, um die Expansion in seinem am schnellsten wachsenden Markt voranzutreiben. Weiter gefragt waren auch die am Vortag bereits mit relativer Stärke glänzenden Papiere von The Travelers , die um 0,79 Prozent auf 51,02 Dollar zulegten. Aktien der Bank of America rutschten dagegen um 2,11 Prozent auf 17,16 Dollar an das Ende des Leitindex. Anteile von Kraft Foods veränderten sich vor Zahlen dagegen kaum.
Im Nasdaq-100 zogen Symantec nach Zahlen vom Vorabend um 4,87 Prozent auf 17,02 Dollar an. Der Spezialist für Sicherheitssoftware hatte im vierten Geschäftsquartal die Umsatzerwartungen von Experten dank der starken Nachfrage nach seinen Anti-Viren-Programmen von Privatkunden übertroffen.
Warner Music sprangen um 9,10 Prozent auf 7,19 Dollar hoch. Der US-Musikkonzern hat die Abwanderung grosser Teile des Musikgeschäfts ins Internet zwar noch immer nicht verdaut. Im zweiten Geschäftsquartal war abermals ein Verlust angefallen. Konzernchef Edgar Bronfman verkaufte den Start ins Jahr am Donnerstag dennoch als Erfolg. Warner Music stehe finanziell solide da./ag/he

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