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NEW YORK (awp international) - Die US-Standardwerte haben am Mittwoch im Spannungsfeld enttäuschend ausgefallener Konjunkturdaten und positiver Unternehmensnachrichten kaum verändert geschlossen. Dank starker Quartalszahlen von Intel konnten die Technologietitel den Handel hingegen im Plus beenden. Im Juni waren die Umsätze der Einzelhändler in den Vereinigten Staaten stärker als erwartet gesunken. Statt eines Rückgangs um 0,2 Prozent hatte das Minus bei 0,5 Prozent gelegen. Am Abend hatte sich auch die US-Notenbank weniger optimistisch zum Wachstum der heimischen Wirtschaft im laufenden und kommenden Jahr geäussert.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) legte um 0,04 Prozent auf 10.366,72 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,02 Prozent auf 1.095,17 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq kletterte der Composite-Index hingegen um 0,35 Prozent auf 2.249,84 Punkte. Der Nasdaq-100-Index legte um 0,45 Prozent auf 1.853,41 Punkte zu.
Intel waren mit einem Aufschlag von 1,67 Prozent auf 21,36 US-Dollar einer der besten Werte im Dow Jones. Der weltgrösste Chiphersteller hatte im zweiten Quartal dank eines überaus kräftigen Umsatz- und Gewinnsprungs die Ewartungen der Analysten übertroffen. Intel rechne auch für die kommenden Monate mit einer starken Nachfrage, hatte Konzernchef Paul Otellini gesagt.
Microsoft gewannen 1,19 Prozent auf 25,43 Dollar. Der Software-Hersteller greift für den Erfolg seines neuen Handy-Betriebssystems tiefer in die Tasche. Entwickler, die Anwendungen (Apps) für Windows Phone 7 programmieren, erhalten von Microsoft grosszügige Unterstützung.
Chemie-Titel reagierten unterschiedlich auf eine negative Analystenmeinung. Goldman Sachs hatte die Bewertung für den gesamten Sektor gesenkt. Zudem hatten die Experten die Kursziele für zahlreiche Chemie-Aktien verringert. Während DuPont um 0,59 Prozent auf 37,09 Dollar nachgaben, legten Dow Chemical um 1,09 Prozent auf 27,00 Dollar zu.
Motorola kletterten um 3,47 Prozent auf 7,46 Dollar. Der Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) hat einem Zeitungsbericht zufolge ein Auge auf das Ausrüstergeschäft des Unternehmens geworfen. Die beiden Unternehmen verhandelten über einen Preis von 1,1 Milliarden bis 1,3 Milliarden Dollar, hatte das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Kreise berichtet./he/stb

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