Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

NEW YORK (awp international) - Die US-Börsen haben am Donnerstag mit Verlusten an die Vortagsentwicklung angeknüpft. Marktteilnehmer begründeten dies vor allem mit Sorgen, dass China die geldpolitischen Zügel anziehen könnte. Zuvor hatte das chinesische Statistikamt vor steigender Inflation gewarnt. Gute Unternehmenszahlen - unter anderem von Morgan Stanley und Ebay - begrenzten allerdings den Abwärtsdruck. Keine Impulse gingen von den durchwachsen ausgefallenen Konjunkturdaten aus.
Der Leitindex Dow Jones Industrial sank in der ersten Handelsstunde um 0,45 Prozent auf 11.771,71 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index fiel um 0,50 Prozent auf 1.275,47 Punkte zurück. An der Technologiebörse Nasdaq sank der umfassende Composite Index um 0,77 Prozent auf 2.704,34 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 0,88 Prozent auf 2.282,96 Punkte.
Morgan Stanley hatte sich schon vor dem Handelsstart positiv zum Verlauf des vierten Quartals geäussert. Mit einem knappen Minus von 0,07 Prozent auf 27,73 US-Dollar hielten sich die Titel vergleichsweise gut. Der Gewinn der Bank hatte dank gestiegener Umsätze im Handelsgeschäft um 60 Prozent zugelegt. Auch Southwest Airlines überzeugte - anders als zuletzt die Konkurrenten Delta Air Lines und American Airlines - mit seiner Geschäftsentwicklung. Die Fluggesellschaft konnte Umsatz und Gewinn steigern und erfüllte damit die Erwartungen am Markt. Dennoch gaben die Aktien um moderate 0,31 Prozent auf 12,79 Dollar nach
Ebenfalls nach Zahlenvorlage stiegen die Aktien von Ebay um 5,26 Prozent auf 30,63 Dollar. Im für den Online-Marktplatz wichtigen Weihnachtsquartal waren ein Zehntel mehr Waren verkauft worden als im Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz war nach einer Flaute im Sommer wieder um fünf Prozent gestiegen. Amazon übernimmt derweil den britischen Film- und Spieleverleiher Lovefilm, an dem der Online-Einzelhändler ohnehin schon der grösste Anteilseigner gewesen war, komplett. Die Anteilsscheine verloren 1,47 Prozent auf 184,13 Dollar.
Ford prüft unterdessen Möglichkeiten zum Export nach China. Zudem spricht der Autobauer laut Medienberichten mit seinem chinesischen Partner Chongqing Changan Automobile darüber, in China gefertigte Autos künftig auch in andere Schwellenländer zu exportieren. Den Aktien bekam dies jedoch nicht so gut: Sie gaben um 1,28 Prozent auf 17,67 Dollar nach. Derweil streicht der Flugzeugbauer Boeing Berichten zufolge 900 von 3.700 Stellen in seiner Fabrik im kalifornischen Long Beach. Der Grund hierfür soll eine sinkende Zahl an Bestellungen für das Frachtflugzeug C-17 sein. Die Papiere gaben um 1,03 Prozent auf 70,99 Dollar nach./gl/stw

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???