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NEW YORK (awp international) - Die wichtigsten US-Aktienindizes haben am Dienstag nach Ablauf der ersten Handelsstunde ihre moderaten Verluste aus dem frühen Geschäft leicht ausgeweitet. Die veröffentlichten Konjunkturdaten hatten ein gemischtes Bild gezeichnet. Während die Bauausgaben im Januar stärker gesunken waren als erwartet, hatte der ISM-Einkaufsmanagerindex im Februar deutlicher zugelegt als von Experten vorhergesagt worden war. Der jüngste Ölpreisschub dürfte nach Einschätzung von US-Notenbankchef Ben Bernanke wohl keine Auswirkungen auf die US-Wirtschaft haben. Sollte er aber anhalten, könnte er zu einem schwächeren Wachstum und einer höheren Inflation führen, hatte Bernanke am Dienstag in Washington vor dem Bankenauschuss des US-Senats gesagt.
Der Dow Jones Industrial verlor 0,34 Prozent auf 12.185,24 Punkte. Der S&P-500-Index gab um 0,45 Prozent auf 1.321,20 Punkte nach. An der Technologiebörse Nasdaq rutschte der Composite Index um 0,61 Prozent auf 2.765,36 Punkte ab, der Nasdaq 100 sank um 0,56 Prozent auf 2.337,87 Punkte.
Coca-Cola kletterten mit einem Aufschlag von 1,63 Prozent auf 64,96 US-Dollar an die Spitze des Dow Jones. Der weltweit grösste Hersteller von Erfrischungsgetränken übernimmt Honest Tea komplett.
Merck & Co. gewannen 0,43 Prozent auf 32,71 Dollar. Am Vorabend hatte der Pharmakonzern nach Handelsschluss noch mitgeteilt, die mit Sanofi-Aventis geplante Zusammenlegung der Geschäftsbereiche "Tiermedizin" werde sich verzögern. Das Joint Venture werde im dritten Quartal oder später als erwartet abgeschlossen werden.
Finanztitel standen hingegen an der Spitze der Verliererliste, der entsprechende Sektorindex gab um 0,46 Prozent nach. Zweifelhafte Pfändungen von US-Eigenheimen drohen für JPMorgan richtig teuer zu werden. Die Titel der Bank verloren 0,92 Prozent auf 46,26 Dollar. Papiere des Branchenkollegen Bank of America zeigten sich noch stärker betroffen und gaben als einer der schwächsten Dow-Werte 1,33 Prozent auf 14,10 Dollar ab.
McDonald's rutschten um 0,37 Prozent auf 75,40 Dollar ab. Konkurrent Burger King hatte im letzten Quartal des abgelaufenen Jahres einen Rückgang des vergleichbaren Umsatzes weltweit von 3,7 Prozent hinnehmen müssen. In den USA und Kanada waren die Verkäufe der Schnellimbisskette sogar um 5,8 Prozent abgesackt./he/ck

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