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NEW YORK (awp international) - Nach sechs Verlusttagen in Folge dürfte sich der Dow Jones Industrial am Donnerstag zum Handelsauftakt moderat erholen. Rund eine Dreiviertelstunde vor dem Börsenstart an der Wall Street gewann der Future auf den US-Leitindex 0,26 Prozent. Der Future auf den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 veränderte sich mit plus 0,07 Prozent kaum.
Die überraschend etwas gestiegenen wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe beeindruckten den Markt nicht. Börsianer warnten allerdings vor einer weiter anfälligen Stimmungslage und halten es für möglich, dass der marktbreite S&P-500-Index auch das nach der Erdbebenkatastrophe in Japan markierte Tief testet. Von der Sitzung der Europäischen Zentralbank gab es inzwischen keine Überraschung. Die EZB beliess den Leitzins unverändert, signalisierte aber für den Juli wie erwartet eine Anhebung.
Deutsche Medienberichte über den möglichen Verkauf von Opel liessen die Titel von General Motors (GM) schon vorbörslich steigen. "Bei diesen Berichten handelt es sich um reine Spekulation", sagte indes ein GM-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Nach Ansicht eines Händlers scheinen anstelle des bei "Spiegel" und"Auto Bild" genannten Wolfsburger Autobauers Volkswagen (VW) der italienische Fiat-Konzern oder PSA Peugeot Citroen aus Frankreich die wahrscheinlicheren Bieter für Opel. Sie könnten einen Preis von etwa sechs Milliarden Euro stemmen. Auch über chinesische Interessenten wurde abermals spekuliert.
Unterdessen dämpfte der Chiphersteller Texas Instruments die Erwartungen für das zweite Quartal. Das Geschäft läuft nicht so gut wie bislang gedacht. Das Management korrigierte daher die Erwartungen für Umsatz und Gewinn nach unten. So sollen die Erlöse im zweiten Quartal statt 3,41 bis 3,69 Milliarden nur noch 3,36 bis 3,50 Milliarden US-Dollar erreichen. Für den Gewinn je Aktie hat das Management statt 0,52 bis 0,60 Dollar nur noch 0,51 bis 0,55 Dollar im Auge. Der Ölkonzern ExxonMobil teilte die Übernahme der beiden Erdgasproduzenten Phillips Resources und TWP Inc für insgesamt 1,69 Milliarden US-Dollar mit.
Derweil berichtet die "Financial Times", Computerhacker hätten Daten von hunderttausenden Kunden der US-Grossbank Citigroup ausgespäht. Sie hätten sich Zugang zu Namen, Kontonummern und E-Mail-Adressen verschafft, räumte das Institut laut der Zeitung ein. Betroffen seien etwa ein Prozent der rund 21 Millionen Bankkarten-Kunden. Strafermittler seien eingeschaltet. Weitere Daten wie Geburtstage, Sozialversicherungsnummern und Geheimzahlen seien nicht geknackt worden. Ob es verdächtige Kontobewegungen gegeben habe, wollte die Bank laut FT zunächst nicht bestätigen./gl/ag

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