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NEW YORK (awp international) - Nachgebende Ölpreise infolge von Aussagen der Arabischen Liga zu einem Friedensplan für Libyen dürften den US-Aktienmärkten zum Handelsstart am Donnerstag Kursgewinne bescheren. Gegen 14.45 Uhr stand der Future auf den Dow Jones Industrial mit 0,87 Prozent im Plus. Der Future auf den Nasdaq-100-Index legte um 0,99 Prozent zu. Am Mittwoch hatte der US-Leitindex minimale 0,07 Prozent auf 12.066,80 Punkte dazugewonnen. Der Nasdaq 100 war um ein halbes Prozent gestiegen.
Laut Börsianern dürften die New Yorker Aktienindizes auch von den jüngsten US-Arbeitsmarktdaten gestützt werden. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war in der vergangenen Woche überraschend stark gesunken, wie das US-Arbeitsministerium bekanntgab. Bereits am Vortag hatte der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) mitgeteilt, dass die Beschäftigung im Privatsektor in den USA im Februar deutlich stärker als erwartet gestiegen sei. Die ADP-Daten gelten als Indikator für den grossen Arbeitsmarktbericht an diesem Freitag. Nach Börsenstart am Donnerstag rückt dann noch der neueste US-Einkaufsmanagerindex für die Dienstleistungen in den Blick, der sich Volkswirten zufolge im Vergleich zum Januar kaum verändert haben dürfte.
Die inzwischen etwas gesunkenen Ölpreise sorgen Händlern zufolge am Markt zwar erst einmal für Erleichterung. Ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostet aber noch immer deutlich mehr als 100 Dollar. Die Experten der Commerzbank gehen davon aus, dass der Verkaufsdruck an den Rohstoffmärkten nicht von langer Dauer sein wird. "Wir erachten den Preisrückgang nur als vorübergehend", hiess es von dem Institut. Die hohen Ölpreise hatten die Kapitalmärkte jüngst immer wieder unter Druck gesetzt, weil Investoren befürchten, dass weiter anziehende Energiepreise das weltweite Wirtschaftswachstum ausbremsen könnten.
In den US-Einzelhandelssektor könnte Bewegung kommen, nachdem gleich mehrere Unternehmen der Branche überraschend hohe Februar-Umsätze gemeldet hatten. Es sehe so aus, als sollten sich die jüngst erfreulichen Daten zum US-Verbrauchervertrauen bestätigen, hiess es am Markt. Das von der Uni Michigan ermittelte Konsumklima hatte sich zuletzt stärker als erwartet aufgehellt Der Einzelhändler Big Lots hatte zudem mit seinem Quartalsgewinn die Erwartungen übertroffen.
Papiere des Ketchup-Herstellers H.J. Heinz stehen nicht nur wegen der Zahlen zum dritten Quartal, sondern vor allem wegen des angekündigten Kaufs des brasilianischen Lebensmittelproduzenten Coniexpress im Fokus. Heinz-Chef William Johnson zufolge soll sich der Umsatz in Lateinamerika durch den Zukauf schon im ersten Jahr in etwa verdoppeln.
Der verstaatlichte US-Versicherer American International Group (AIG) begleicht unterdessen weitere Schulden beim amerikanischen Steuerzahler. Das Finanzministerium erwartet, dass 6,3 Milliarden US-Dollar in die Staatskasse fliessen. Das Geld stammt aus dem Verkauf von Aktien des Rivalen Metlife . AIG hatte die Anteilsscheine beim Verkauf seiner Lebensversicherungstochter Alico an Metlife bekommen. "Wir sind zuversichtlich, dass der amerikanische Steuerzahler jeden Dollar zurückerhält, den er in AIG gesteckt hat", sagte der zuständige Ministerialbeamte Tim Massad./ajx/he

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