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NEW YORK (awp international) - Die New Yorker Börsen dürften nach der Vorlage des jüngsten US-Arbeitsmarktberichts nahezu unverändert in den Freitagshandel gehen. Gegen 14.45 Uhr stand der Future auf den Dow Jones Industrial mit 0,08 Prozent im Plus. Der Future auf den Nasdaq-100-Index büsste 0,02 Prozent ein. Am Donnerstag waren der US-Leitindex wie auch der Nasdaq 100 wegen der vorübergehenden Entspannung am Ölmarkt mit deutlichen Aufschlägen aus dem Handel gegangen. Im weiteren Verlauf werden dann noch die Auftragseingänge der Industrie für Januar veröffentlicht.
Die Arbeitslosenquote war in den USA im Februar erneut zurück gegangen. Die Quote sei von 9,0 Prozent im Vormonat auf 8,9 Prozent gefallen, hatte das US-Arbeitsministerium mitgeteilt. Die US-Futures schnellten nach Bekanntgabe der Arbeitsmarktdaten nur kurz in die Höhe und gaben kurz danach ihre Gewinne wieder ab. Laut Händlern waren die Erwartungen vor den Daten bereits sehr hoch gewesen, sodass es nun trotz der erfreulichen Entwicklung am US-Arbeitsmarkt vor Börsenstart kaum Gewinne gebe. Am Vortag hatte die überraschend stark gesunkene Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe die Kurse an den New Yorker Börsen nach oben getrieben. Und bereits am Mittwoch hatten Daten vom Arbeitsmarkt-Dienstleister ADP erste Hinweise auf einen guten US-Arbeitsmarktbericht geliefert.
Schlecht für die Stimmung auf dem Börsenparkett sind Händlern zufolge auch die abermals gestiegenen Ölpreise. Nach dem vorübergehenden Rücksetzer am Vortag kletterte der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) am Freitag wieder auf über 102 US-Dollar. Damit bleibt Öl sehr teuer und schürt Ängste, dass sich die Wirtschaft wieder abschwächen könnte. Die Commerzbank schrieb in ihrer aktuellen Rohstoffstudie, dass der Optimismus hinsichtlich eines Friedensplans für Libyen inzwischen wieder einer realistischeren Betrachtung gewichen sei, nachdem ein Rebellenführer den Plan zurückgewiesen habe. "Wir gehen davon aus, dass die Ölpreise kurzfristig weiter steigen", fassen die Experten zusammen.
An der Unternehmensfront dürfte es zum Wochenausklang ruhig bleiben. Unter den im breit gefassten S&P-500-Index gelisteten Unternehmen hat kein einziges die Veröffentlichung von Geschäftszahlen angekündigt. Ein Blick auf die Aktien von Wal-Mart Stores könnte sich allerdings lohnen. Der Konzern will seine Geschäftsjahresdividende 2011/12 um fast ein Viertel erhöhen, wie der weltgrösste Einzelhandelskonzern am Donnerstag nach Börsenschluss mitgeteilt hatte. Vorbörslich verbuchten die Titel Kursgewinne. Wal-Mart hat eigenen Angaben zufolge seine Dividende bislang in jedem Jahr seit seiner ersten Zahlung im Jahr 1974 angehoben./ajx/he

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