Navigation

AKTIEN NEW YORK/Ausblick: Fester - Warten auf US-Stimmungsindikator

Dieser Inhalt wurde am 05. Oktober 2010 - 14:39 publiziert

NEW YORK (awp international) - An der New Yorker Börse erwarten Experten am Dienstag vor der Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten einen freundlichen Start. Die Wall Street dürfte sich von den Kursverlusten zu Beginn der Woche erholen, hiess es von Händlern. Ausserdem habe die überraschende Zinssenkung in Japan und die weiter expansive Geldpolitik der Bank of Japan bereits an den europäischen Märkten für Kauflaune gesorgt. Gegen 14.30 Uhr stieg der Future auf den Dow Jones Industrial um 0,42 Prozent, nachdem der Leitindex am Vortag mit einem deutlichen Minus aus dem Handel ging. Der Future auf den Nasdaq 100-Index stieg zuletzt um 0,68 Prozent.
Die Anleger würden sich von Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten in den USA neue Impulse für den Handel an der Wall Street erhoffen, hiess es von Händlern. Am Nachmittag wird der Einkaufsmanagerindex des Dienstleistungsgewerbes veröffentlicht. Nach Einschätzung von Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) steht der Index unter keinen guten Vorzeichen. Das Pendant der Industrie sei um rund zwei Indexpunkte gesunken und auch das Konsumentenvertrauen sei schwächer ausgefallen.
Ausserdem würden die Anleger auf die Veröffentlichung des Arbeitsmarktberichts der US-Regierung am Freitag und auf den Beginn der Berichtssaison in den USA warten. Am Donnerstag wird der US-Aluminiumkonzern Alcoa mit seiner Quartalsbilanz traditionell den Reigen der Geschäftszahlen wichtiger US-Konzerne eröffnen.
Zu den deutlichen Verlierern dürften die Aktien von Mosaic zählen. Die Papiere des Düngemittelherstellers standen im vorbörslichen Handel unter Verkaufsdruck. Dabei hatte das Unternehmen gestern nach Börsenschluss für das abgelaufene Geschäftsquartal einen Zuwachs beim Umsatz und einer Verdreifachung des Nettogewinns gemeldet. Zudem standen auch die Aktien des Ölkonzerns Chevron Corp. vorbörslich im Minus. Das Unternehmen will im vierten Quartal mit einem Aktienrückkauf beginnen.
Schliesslich konnten die Aktien der Kreditkartenfirma American Express trotz einer Klage der US-Regierung wegen eines angeblichen Verstosses gegen das Kartellrecht in den USA im vorbörslichen Handel deutlich zulegen./jkr/tih

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen