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NEW YORK (awp international) - Die US-amerikanischen Aktienindizes werden zum Wochenauftakt am Montag mit Kursgewinnen erwartet. Die Börsen dürften die Freitagsverluste nach dem enttäuschend ausgefallenen Arbeitsmarktbericht wieder abschütteln, hiess es am Markt.
Der Future auf den Dow Jones Industrial stieg gegen 14.40 Uhr um 0,42 Prozent. Am Freitag war der US-Leitindex mit minus 0,20 Prozent bei 10.653,56 Punkten aus dem Handel gegangen. Der Future auf den Nasdaq 100 gewann zuletzt 0,35 Prozent. Am letzten Handelstag der Vorwoche hatte der Auswahlindex für Technologiewerte 0,11 Prozent auf 1.902,88 Punkte eingebüsst.
Marktbewegende Konjunkturdaten stehen am Montag nicht an. Auf Unternehmensseite sorgen jedoch Hewlett-Packard (HP) und Apple mit Personalentscheidungen auf höchster Management-Ebene für Aufmerksamkeit.
Vorbörslich ging es für Hewlett-Packard-Papiere gemessen am offiziellen Freitags-Schlusskurs an der New York Stock Exchange von 46,30 US-Dollar um über 7 Prozent nach unten. Mark Hurd, bis vor kurzem noch Chef des amerikanischen Computer- und Druckerriesen, stolperte über eine allzu enge Beziehung mit einer externen Mitarbeiterin. Hurd soll die Frau mit Geldern aus der Firmenkasse ausgehalten haben. Hurd legte mit sofortiger Wirkung alle seine Ämter nieder. Unterdessen dürfte der Konzern aus Palo Alto im dritten Geschäftsquartal von seinem ausgebauten Servicegeschäft und anhaltend starken Hardware-Verkäufen profitiert haben. Nach den vorläufigen Zahlen, die in der Aufregung um den Abgang des Firmenchefs nahezu untergegangen waren, konnte HP den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum klar steigern. Das Ergebnis je Aktie legte ebenfalls zu.
Nach der Kritik an möglichen Empfangsproblemen beim neuen iPhone 4 nahm auch Apple-Topmanager Mark Papermaster einer Zeitung zufolge seinen Hut. Papermaster war in der Apple-Spitze verantwortlich für das iPhone und den MP3-Player iPod. Mit dem iPhone 4 hatte Apple den erfolgreichsten Produktstart seiner Firmengeschichte geschafft. Bald nach dem Verkaufsstart Ende Juni geriet Apple aber wegen möglicher Empfangsprobleme in die Kritik.
Der Blackberry-Hersteller Research in Motion (Research In Motion (RIM) ) steht unterdessen wegen der jüngsten Probleme mit seinen Blackberry-Diensten in Saudi-Arabien in den Schlagzeilen. Eine angekündigte Sperre der Dienste in dem Land wurde im letzten Moment abgewendet und RIM habe eingewilligt, eigene Server im arabischen Königreich zu installieren, bestätigte ein Beamter der staatlichen saudischen Telekom-Behörde CITC. "Erste Test sind bereits im Gange", fügte der Offizielle hinzu. Die Smartphones gelten als abhörsicher und erregen deshalb generell den Argwohn autoritärer Regime./ajx/tih

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