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NEW YORK (awp international) - Nach dem freundlichen Wochenauftakt dürften die US-Börsen am Dienstag wegen Gewinnmitnahmen mit Kursverlusten starten. Enttäuschende Zahlen von Procter & Gamble sowie Dow Chemical drängten die Anleger zunächst in die Defensive, hiess es am Markt. Von der Konjunkturseite gebe es nach im Juni stagnierten Ausgaben und Einnahmen der privaten Haushalte kaum Impulse. Im weiteren Verlauf könnten dann die Daten zu den schwebenden Hausverkäufen neue Impulse geben.
Der Future auf den Dow Jones Industrial büsste bis 14.55 Uhr 0,14 Prozent ein, nachdem der US-Leitindex zum Wochenauftakt mit plus 1,99 Prozent auf 10.674,38 Punkten auf dem höchsten Stand seit Mitte Mai geschlossen hatte. Der Future auf den Nasdaq-100-Index rückte um 0,07 Prozent vor. Für den Technologiewerte-Index war es am Montag um 1,88 Prozent auf 1.898,99 Punkte nach oben gegangen.
Aktien von Procter & Gamble, Dow Chemical und auch Mastercard rutschten vorbörslich deutlich ab. Der weltgrösste Konsumgüterkonzern verzeichnete im vierten Geschäftsquartal zwar einen Umsatzanstieg. Der Kampf um die Kunden kostete den Markenhersteller aber viel Kraft. Um die Verbraucher von seinen Pampers-Windeln, Gilette-Rasierern oder Wick-Blau-Bonbons zu überzeugen, musste das Unternehmen im Schlussquartal seines Geschäftsjahres (Ende Juni) seine Preise senken und zudem noch kräftig die Werbetrommel rühren. Der Gewinn fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf unterm Strich 2,2 Milliarden Dollar. Auch der Chemiekonzern und das Kreditkartenunternehmen verfehlten mit ihren Bilanzen die Markterwartungen.
Deutlich nach oben ging es vorbörslich dagegen für Pfizer . Der weltgrösste Pharmakonzern hat im zweiten Quartal von der Milliardenübernahme des Konkurrenten Wyeth profitiert und mit seinem Gewinnanstieg die Erwartungen der Wall Street übertroffen. "Wir kommen bei der Integration von Wyeth gut voran", wird Unternehmenschef Jeff Kindler in der Mitteilung vom Dienstag zitiert.
Papiere der NYSE Euronext legten ebenfalls zu. Der Börsenbetreiber übertraf im zweiten Quartal dank Umsatz- und Gewinnsteigerung ebenfalls die Erwartungen der Analysten./ag/fa

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