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NEW YORK (awp international) - Vor der am Abend anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank werden die New Yorker Börsen zum Handelsstart am Dienstag schwächer erwartet. Im Kommentar der US-Notenbank zum Zinsentscheid werden nach Einschätzung von Ökonomen nur kleinere Veränderungen erwartet. Der Leitzins dürfte auf dem Rekordtief von 0,0 bis 0,25 Prozent verharren. Zusätzliche quantitative Massnahmen werden laut Volkswirten voraussichtlich noch nicht beschlossen werden. Händler verwiesen zudem auf enttäuschende Daten zum chinesischen Importwachstum, die die US-Indizes unter Druck setzen könnten.
Der Future auf den Dow Jones Industrial verlor gegen 14.40 Uhr 0,95 Prozent. Am Montag hatte der US-Leitindex zur Schlussglocke um 0,42 Prozent auf 10.698,75 Punkte zugelegt. Der Future auf den Nasdaq 100 büsste 0,93 Prozent ein. Am Vortag war der Auswahlindex für Technologiewerte mit plus 0,65 Prozent auf 1.915,17 Punkte aus dem Handel gegangen.
Im Technologie-Sektor sollten Anlager vor allem Halbleiterwerte wie Intel oder Advanced Micro Devices (AMD) beobachten. Grund sind die vom Auftragsfertiger Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) vorgelegten Rekord-Monatsumsätze. Die Verkäufe und auch der Gewinn könnten nun allerdings den Zenit erreicht haben, was die Stimmung etwas dämpfen könnte, hiess es.
Unterdessen sorgt der Rauswurf von Hewlett-Packard-Chef Mark Hurd für Kopfschütteln in der Branche. "Das war die dümmste Personalentscheidung, seitdem die Idioten im Apple-Verwaltungsrat vor vielen Jahren Steve Jobs gefeuert haben", schrieb der Boss des Softwareriesen Oracle , Larry Ellison, in einer E-Mail an die "New York Times". Hewlett-Packard-Aktien waren am Montag um fast 8 Prozent eingebrochen.
Anteilsscheine von Novell sackten vorbörslich deutlich ab, nachdem der Anbieter von Infrastruktur-Software den Umsatzausblick für das dritte Quartal gekürzt hatte. Im Blick stehen ferner die Papiere von Eaton . Der Industriekonzern geht nun davon aus, dass das für China avisierte Umsatzziel von einer Milliarde Dollar in diesem Jahr erreicht wird.
Nachbörslich kommen dann noch die jüngsten Quartalszahlen vom Entertainment-Konzern Walt Disney ./ajx/tih

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