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NEW YORK (awp international) - Gebremst von schwachen Konjunkturdaten aus den USA dürften die US-Aktienmärkte am Donnerstag kaum verändert in den Handel starten. Der Future auf den Dow Jones Industrial verlor rund eine Stunde vor Handelsbeginn marginale 0,04 Prozent. Am Vortag hatte der US-Leitindex erstmals seit Juni 2008 wieder kurzzeitig die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten überwunden, aber letztendlich knapp darunter bei 11.985 Punkten geschlossen. An der Technologiebörse Nasdaq ging es für den Future auf den Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,03 Prozent nach unten.
Schwach ausgefallene Konjunkturdaten bremsten Händlern zufolge die Euphorie am Markt, die zuvor noch lange Zeit wegen der fortschreitenden Berichtssaison zu spüren war. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war in der vergangenen Woche überraschend deutlich gestiegen und auch die Auftragseingänge langlebiger Güter fielen im Dezember enttäuschend aus. Mit Caterpillar , AT&T und Procter & Gamble hatten zuvor schon drei im Dow Jones gelistete Unternehmen Zahlen vorgelegt. Nach Börsenschluss folgt aus dem US-Leitindex noch der Softwarekonzern Microsoft . Eine am Morgen vermeldete Abstufung der Kreditwürdigkeit Japans durch die Ratingagentur Standard & Poor's blieb am Markt indes ohne grössere Auswirkungen.
Gutes gab es vor allem vom weltgrössten Baumaschinen-Hersteller Caterpillar zu vermelden, der seinen Gewinn im vergangenen Jahr dank einer sich erholenden Nachfrage deutlich gesteigert hatte. Der Überschuss verdreifachte sich im Vergleich zum Krisenjahr 2009 und übertraf die Analystenerwartungen. Caterpillar-Titel stiegen vorbörslich um 1,96 Prozent auf 97,63 US-Dollar.
Aktien von AT&T büssten im vorbörslichen Handel 3,13 Prozent auf 27,83 US-Dollar ein. Der Telekomriese hatte im vierten Quartal weniger Gewinn erzielt und beim Umsatz die Erwartungen verfehlt. Zudem wurden im Mobilfunkgeschäft weniger Kunden an Land gezogen als von Analysten erhofft.
Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble erzielte indes im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr weniger Gewinn. Während der Umsatz zulegte, hatte das Unternehmen mit steigenden Rohstoffkosten zu kämpfen. Die Anteilsscheine fielen vorbörslich um 2,51 Prozent auf 64,45 Dollar.
Ähnliches macht auch der Kaffeekette Starbucks zu schaffen, die schon am Vorabend über den Verlauf des ersten Geschäftsquartals berichtete. Zwar wurde mehr Kaffee denn je verkauft und auch der Gewinn konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 44 Prozent gesteigert werden. Für 2011 allerdings rechnet das Unternehmen mit steigenden Kaffeekosten. In Sorge davor lagen die Papiere vorbörslich mit 2,90 Prozent im Minus bei 32,11 Dollar./tih/la

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