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NEW YORK (awp international) - Die wichtigsten US-Indizes dürften am Montag angesichts anhaltender Sorgen über die Entwicklung der heimischen Wirtschaft kaum verändert in die Woche starten. Der Future auf den Dow Jones Industrial stieg eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn um minimale 0,02 Prozent. Am Freitag hatte der Leitindex nach schwachen Arbeitsmarktdaten mit dem fünften Wochenverlust in Folge und auf dem niedrigsten Stand seit dem 23. März geschlossen. Eine derart lange Negativserie hatte es zuletzt Mitte 2004 gegeben. Der Future auf den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 legte am Montag um 0,09 Prozent zu.
Marktanalyst James Hughes von Alpari UK rechnet nach der jüngsten Marktschwäche im Tagesverlauf mit einer positiveren Entwicklung. Mangels Unternehmens- und Konjunkturnachrichten dürften die Anleger vor allem auf Aussagen von Mitgliedern der US-Notenbank Fed schauen, da die Wirtschaftsentwicklung Diskussionen um eine weitere Lockerung der Geldpolitik ausgelöst habe. Daneben stehe weiterhin die Lage beim hoch verschuldeten EU-Mitglied Griechenland im Fokus.
Die Aktien von Fluggesellschaften wie Delta Air Lines sollten wegen verhaltener Aussichten für die Branche einen Blick wert sein. Der Weltluftfahrtverband IATA hat die Gewinnprognose 2011 wegen der hohen Ölpreise, der Naturkatastrophen in Japan und der Unruhen in der arabischen Welt drastisch reduziert. Goldman Sachs steht mit einem Bericht des "Wall Street Journal" im Blick. Diesem zufolge könnte die Bank Dokumente veröffentlichen, um Vorwürfen der Irreführung von Kunden entgegenzutreten, wie sie in einem Bericht eines Senats-Ausschusses erhoben werden.
Die Papiere der US-Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron könnten indes von einer positiven Branchenstudie der französischen Bank Societe Generale profitieren. Analyst John Herrlin nahm deren Beobachtung mit einer Kaufempfehlung auf. Die integrierten amerikanischen Ölkonzerne seien im Vergleich zu den Ölfelddienstleistern und Explorationsunternehmen zu niedrig bewertet, hiess es zur Begründung.
Bei Apple dürfte neben der Präsentation des neuen, webbasierten Dienstes iCloud vor allem die Rückkehr von Unternehmenschef Steve Jobs auf die Kommandobrücke die Gemüter der Anleger bewegen. Zuvor hatte Jobs krankheitsbedingt eine mehrere Monate dauernde Auszeit genommen. Unterdessen schreibt eine staatlich kontrollierte chinesische Zeitung, die Vorwürfe von Google über Hacker-Angriffe aus China könnten sich geschäftsschädigend für den Internetkonzern auswirken./gl/ag

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The citizens' meeting

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1968 in der Schweiz

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