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NEW YORK (awp international) - Nach einer mehrwöchigen Rally dürften die US-Börsen am Montag kaum verändert starten. Der Future auf den Dow Jones Industrial gab eine dreiviertel Stunde vor Handelsbeginn minimale 0,03 Prozent ab. Am Freitag hatte der Leitindex auf dem höchsten Stand seit Mitte Juni 2008 geschlossen. Der Future auf den Nasdaq-100 verlor 0,07 Prozent. Vor dem Wochenende war der Auswahlindex für Technologiewerte noch auf ein neues Zehnjahreshoch geklettert.
Börsianer sprachen von leichten Ermüdungserscheinungen am Markt. Da die Berichtssaison langsam zu Ende gehe, richteten die Anleger ihr Augenmerk wieder mehr auf ökonomische Fundamentaldaten und das Timing für mögliche Zinserhöhungen der US-Notenbank (Fed). Wirkliche Gründe für Nervosität am Markt gebe es aber nicht.
Unternehmensseitig steht mit der Mobilmesse Mobile World Congress in Barcelona die Handy- und IT-Sparte im Fokus. Dort kündigte etwa LG Electronics an, bei seinen neuen Smartphones auf das Betriebssystem Android des Internetkonzerns Google zu setzen. Dieses hat inzwischen laut Marktforschern einen weltweiten Marktanteil von etwas über 30 Prozent und liegt damit knapp vor Nokias Symbian. Der Chef des angeschlagenen finnischen Handyherstellers teilte mit, dass der Softwarekonzern Microsoft sich die jüngst beschlossene Kooperation bei Smartphones Milliarden kosten lässt.
Der Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) wird seinen Tablet-Computer Playbook in der zweiten Jahreshälfte auch mit einer Unterstützung für die vierte Mobilfunkgeneration auf den Markt bringen. Und bei Apple verdichten sich laut Medienberichten die Hinweise auf ein günstigeres iPhone.
Doch auch abseits der Mobile World gibt es Nachrichten. So sprangen die Aktien des britischen Energiedienstleisters John Wood dank des geplanten Verkaufs der Ölzuliefersparte an General Electric (GE) fast 14 Prozent in die Höhe. Der US-Mischkonzern will mit der 2,8 Milliarden US-Dollar schweren Akquisition nach eigener Aussage sein Öl- und Gasgeschäft stärken. Im vergangenen Jahr erzielte die Sparte laut John Wood einen Umsatz von 947,1 Milliarden Dollar sowie einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 165,9 Millionen Dollar. Das Management der Briten empfiehlt den eigenen Aktionären die Annahme der Offerte. Analyst Todd Scholl von der Royal Bank of Canada schrieb, der von John Wood erzielte Preis sei höher als von ihm erwartet. Die GE-Titel legten im vorbörslichen US-Handel moderat zu./gl/ag

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