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NEW YORK (awp international) - Die US-Börsen dürften am Dienstag etwas schwächer in den Handel starten. Händler begründeten dies mit eher enttäuschend ausgefallenen Quartalsberichten von Börsen-Schwergewichten wie Goldman Sachs , IBM und Texas Instruments . Unterschiedliche Tendenzen zeigten die jüngsten Daten vom US-Häusermarkt: Während die Baubeginne im Vergleich zum Vormonat fielen, stiegen die Baugenehmigungen an.
Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones fiel gegen 14.40 Uhr um 0,76%. Am Montag stand beim US-Leitindex zur Schlussglocke ein Plus von 0,56% auf 10.154,43 Punkte zu Buche. Der Future auf den Nasdaq-100-Index büsste zuletzt um 0,84% ein. Am Vortag hatte der technologielastige Auswahlindex 0,88% auf 1.819,28 Punkte dazu gewonnen.
Die US-Investmentbank Goldman Sachs verdiente im zweiten Quartal deutlich weniger als im Vorjahr. Die Zahlen fielen schlechter aus als von Analysten erwartet. Gründe waren die Bonussteuer in Grossbritannien und die SEC-Strafe. So hatte die US-Wertpapieraufsicht SEC Goldman vorgeworfen, Anleger beim Verkauf von Hypothekenpapieren hinters Licht geführt zu haben. Goldman verheimlichte ihnen die Rolle eines grossen Hedgefonds, der gegen die Wertpapiere wettete. Anleger setzten Goldman-Sachs-Aktien bereits vor Börsenbeginn auf ihre Verkaufslisten.
Enttäuscht reagierten Marktteilnehmer vor Börsenstart auch auf die Quartalsbilanz von Johnson & Johnson . Der Pharma- und Medizintechnikkonzern verzeichnete zwar dank starker Nachfrage aus den Übersee-Märkten einen Umsatz- und Gewinnanstieg, im amerikanischen Heimatmarkt schrumpfte das Geschäft aber.
Der erfolgsverwöhnte IT-Konzern IBM enttäuschte ebenfalls mit schwachen Quartalszahlen die Finanzmärkte. Der Umsatz des weltgrössten Computer-Dienstleisters stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nicht so stark wie von Analysten prognostiziert. Die Citigroup beliess unterdessen ihre Einstufung für die IBM-Papiere auf "Buy". Die jüngsten Kursverluste angesichts des Rückgangs bei den Neuabschlüssen im Servicesektor böten Anlegern nun rechtzeitig vor dem im September beginnenden neuen Serverprodukte-Zyklus eine gute Kaufgelegenheit, schrieb Analyst Richard Gardner in einer Studie.
Vorbörslich nach unten ging es auch für die Anteilsscheine von Texas Instruments. Im zweiten Quartal setzte sich beim US-Chiphersteller der gute Lauf nach Jahresauftakt fort. Der Umsatz stieg und der Gewinn verdreifachte sich sogar. Die Finanzmärkte hatten jedoch einen noch stärkeren Zuwachs erwartet.
Der Getränkekonzern PepsiCo wies für das zweite Quartal wegen Übernahmen zweier Getränkeabfüller weniger Gewinn aus, legte aber beim Umsatz deutlich zu. Pepsi-Chefin Indra Nooyi sagte, die Integration der beiden Unternehmen verlaufe nach Plan. Sie versprach nachhaltiges Wachstum in der zweiten Jahreshälfte 2010 und danach. Vorbörslich verbilligte sich die Titel des Coca-Cola-Konkurrenten jedoch etwas./ajx/ag

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