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NEW YORK (awp international) - Die anhaltenden Sorgen um die europäische Schuldenkrise dürften die US-Börsen auch am Montag etwas belasten. Vor dem mit Spannung erwarteten Treffen der Euro-Finanzminister seien die Anleger nicht bereit, in als riskant geltende Aktien zu investieren, erklärten Börsianer die erwartete Zurückhaltung am Markt. Die Fachminister wollen in Brüssel über Hilfen für die angeschlagenen Euro-Länder Portugal und Griechenland beraten. Für Unsicherheit sorgen könnte auch die Nachricht von der Verhaftung des Chefs des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn. Bislang aber haben die Finanzmärkte kaum auf die Meldung reagiert.
Wenig Unterstützung dürften auch die jüngsten Konjunkturdaten liefern, meinten Börsianer. So hatte sich Stimmung des Verarbeitenden Gewerbes im US-Bundesstaat New York im Mai deutlich stärker als erwartet eingetrübt.
Angesicht der gestiegenen Risikoscheu der Anleger stand der Future auf den Leitindex Dow Jones eine gute halbe Stunde vor dem Handelsstart 0,29 Prozent tiefer. Der Future auf den Nasdaq 100 sank um 0,15 Prozent.
Mit Blick auf die Einzelwerte dürfte sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf die Aktien der Börsenbetreiber konzentrieren. Der Weg für die Fusion von Deutscher Börse und NYSE Euronext scheint frei: Die US-Technologiebörse Nasdaq OMX und die mit ihr verbündete Rohstoffbörse IntercontinentalExchange (ICE) haben ihr Angebot für die NYSE Euronext fallen gelassen. "Wir haben uns entschlossen, unser Angebot zurückzuziehen, weil klar geworden ist, dass wir keine Genehmigung der Finanzaufsicht bekommen werden", sagte Nasdaq-Chef Bob Greifeld. Die Titel der Börsenbetreiber gerieten daraufhin um vorbörslichen Handel kräftig in Bewegung: Während die Papiere der NYSE Euronext um fast zehn Prozent einbrachen, sanken die Nasdaq-Titel um etwa 1,5 Prozent. Die Anteilsscheine der IntercontinentalExchange aber stiegen um mehr als drei Prozent.
Ansonsten dürften die besonders schwankungsanfälligen Banken- und Versicherungstitel in dem trüben Umfeld zu den Verlierern zählen. Sie waren bereits in Europa wegen der anhaltenden Unsicherheit am Markt unter Druck geraten.
Zudem stehen einige Unternehmen aus der zweiten Reihe mit Geschäftszahlen im Blick. So verloren die Titel von Lowe vorbörslich etwa 4,5 Prozent. Die Baumarktkette enttäuscht mit ihren Quartalszahlen. Nachdem die Umsätze im Frühling Börsianern zufolge bislang schwach ausgefallen seien, senkte Lowe zudem seinen Ausblick.
Der Einzelhändler J.C. Penney aber erhöhte die Prognose für den Gewinn je Aktie in diesem Jahr. Im ersten Quartal war der Reingewinn überraschend deutlich gestiegen. Vorbörslich gehörten die Titel daraufhin zu den Gewinnern./la/gl

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