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AKTIEN NEW YORK/Ausblick: Moderates Plus - Warten auf Alcoa - Übernahmen

NEW YORK (awp international) - Die US-Börsen dürften am Montag mit Blick auf die beginnende Berichtssaison mit moderaten Gewinnen in die Woche starten. Dem gegenüber treten laut Händlern die Sorgen nach einem Nachbeben in Japan sowie die hohen Rohstoffpreise in den Hintergrund. Diese könnten allerdings auf die Unternehmensgewinne drücken und belasteten bereits die europäischen Aktienmärkte. Der Future auf den Leitindex stand eine halbe Stunde vor dem Handelsstart 0,15 Prozent höher. Der Future auf den Nasdaq 100 gewann 0,36 Prozent. Am Abend nach dem Handelsschluss an der Wall Street eröffnet der Aluminiumkonzern Alcoa traditionell den Zahlenreigen. Zunächst dürften aber Fusionen und Übernahmen für Kursbewegungen sorgen.
Die Aktien der NYSE Euronext gaben bereits im vorbörsliche Handel um gut ein Prozent nach. Allen Querelen zum Trotz treiben der transatlantische Börsenbetreiber und Konkurrent Deutsche Börse ihre Fusion voran. Die Planungen für die Verschmelzung machten "grosse Fortschritte", teilte die Deutsche Börse mit. Die nötigen Genehmigungsverfahren seien angestossen und erste Dokumente eingereicht worden. "Damit liegen Deutsche Börse und NYSE Euronext weiterhin voll im Zeitplan, um die Transaktion bis Ende 2011 abzuschliessen." Das Gegenangebot der US-Technologiebörse Nasdaq OMX und der mit ihr verbündeten Rohstoffbörse IntercontinentalExchange (ICE) , das nach eigener Aussage um 20 Prozent über dem Angebot der Frankfurter liegt, lehnte der NYSE-Verwaltungsrat ab. Es sei strategisch unattraktiv und zudem die Gefahr gross, dass die Übernahme letztlich gar nicht gelinge.
Beim Telekomdienstleister Global Crossing sorgte ein Übernahmeangebot des grösseren Konkurrenten Level 3 Communications für einen vorbörslichen Kurssprung von 77 Prozent auf. Level 3 will dafür rund 1,9 Milliarden Dollar in eigenen Aktien locker machen. Die Titel gewannen gut 26 Prozent an Wert. Auch im Pharmabereich gibt es Übernahmeplän: Endo Pharmaceuticals Holding will American Medical Systems für rund 2,6 Milliarden Dollar in bar kaufen. American Medical Systems verteuerten sich um satte 32 Prozent, für Endo ging es um knapp sechs Prozent hoch./gl/he

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