Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

NEW YORK (awp international) - Angesichts nachgebender Ölpreise und einer Stabilisierung an den weltweiten Aktienmärkten dürften die US-Börsen am Freitag etwas höher in den Handel starten. Der Future auf den Dow Jones Industrial lag etwa eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn mit 0,55 Prozent im Plus, nachdem die angespannte Lage in Libyen an den vergangenen drei Handelstagen für herbe Verluste gesorgt hatte. Der Future auf den Nasdaq-100-Index stieg indes um 0,84 Prozent.
Am Aktienmarkt mache sich angesichts der jüngsten Ölpreisentwicklung etwas Entspannung breit, hiess es. Nach dem von den Unruhen in Libyen ausgehenden Höhenflug hatten die Preise für Rohöl seit dem Vortag spürbar nachgegeben, weil Saudi-Arabien sich bereit erklärt hatte, das wegfallende Ölangebot aus Libyen ausgleichen zu wollen. Dies sei kein Anlass für eine Entwarnung, aber es gebe erste Schnäppchenjäger, die nach dem jüngsten Kursrutsch zugriffen, kommentierte ein Händler. Dass das Wachstum der US-Wirtschaft in der zweiten Schätzung zum vierten Quartal nach unten revidiert worden war, war nicht kursentscheidend. Am Freitag steht zudem noch die finale Veröffentlichung der von der Uni Michigan ermittelten Verbraucherstimmung für Februar auf dem Programm.
Vorbörslich standen vor allem die um rund vier Prozent festeren Aktien von Boeing im Fokus der Anleger. Der US-Flugzeugbauer und Rüstungskonzern hatte sich den Grossauftrag der US-Armee für 179 Tankflugzeuge gesichert und damit den seit Jahren andauernden Wettbewerb um den Kontrakt mit dem europäischen Rivalen EADS für sich entschieden.
JC Penney stiegen vorbörslich um 2,6 Prozent. Der Einzelhändler hatte mit seinen Zahlen zum vierten Quartal und zum Gesamtjahr die Umsatz- und Gewinnerwartungen des Marktes übertroffen. Am Donnerstag hatte es nach Börsenschluss Zahlen von der American International Group (AIG) gegeben, deren Papiere nun vorbörslich um fast ein Prozent zulegten. Die Verkäufe von Tochtergesellschaften hatten dem teilverstaatlichten US-Versicherer im Schlussquartal den Weg zurück in die Gewinnzone geebnet. Im Tagesgeschäft läuft es dagegen weiterhin schwach.
Ebenfalls am Vorabend hatte First Solar Zahlen zum abgelaufenen Jahr vorgelegt, woraufhin die Papiere vorbörslich um 2,8 Prozent abrutschten. Negativ wurde ausgelegt, dass der weltgrösste Photovoltaikkonzern das obere Ende seiner Zielspanne für den Umsatz des Jahres 2011 gekappt hatte.
tih/chs

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???