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NEW YORK (awp international) - Am US-Aktienmarkt wird am Montag mit einem schwachen Start in die neue Handelswoche gerechnet. Verantwortlich dafür seien die anhaltenden Sorgen um die Schuldenkrise in Europa, sagten Börsianer. Diese hatten am Montag auch schon die Kurse in Tokio und in Europa auf Talfahrt geschickt. Der Future auf den Leitindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) stand eine dreiviertel Stunde vor Handelsstart mit 0,93 Prozent im Minus. Der Future auf den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 sank derweil auf Augenhöhe mit den Standardwerten um 0,94 Prozent.
Laut Börsianern meiden Anleger weiterhin das Risiko. Für Zündstoff sorge die anhaltende Diskussion um eine mögliche Umschuldung Griechenlands. Dazu kam ein auf "negativ" gesenkter Ausblick für die langfristige Beurteilung der Kreditwürdigkeit Italiens durch die Ratingagentur Standard & Poor's. Erst am Freitag hatte Fitch die Kreditwürdigkeit Griechenlands deutlich um drei Noten gesenkt. Zudem habe eine Wahlschlappe für die regierenden Sozialisten in Spanien die Befürchtungen geschürt, dass das Reformtempo der spanischen Regierung darunter leiden könnte, hiess es am Markt.
Wie schon in Europa stehen auch in den USA die Aktien aus der Rohstoffbranche im Fokus. Händler verwiesen angesichts der unsicheren politischen und wirtschaftlichen Lage in Europa auf den stärkeren Dollar, der auch die Rohstoffpreise unter Druck gesetzt habe. Im Zuge dessen waren auch die Ölpreise am Montag deutlich gesunken. Die Aktien des Ölkonzerns ExxonMobil büssten im vorbörslichen Handel 1,60 Prozent ein und auch Chevron gaben um 1,49 Prozent nach. Ferner waren die Papiere von Metallverarbeitern wie die des Aluminiumkonzerns Alcoa vorbörslich unter den Verlierern zu finden.
Auf den Verkaufslisten tauchten vorbörslich zudem die Papiere von Fluggesellschaften auf, wobei sich einige Titel noch besser als die US-Futures halten konnten. United Continental , US Airways und Delta Air Lines gaben jeweils zwischen 0,7 und 1,1 Prozent nach. Sorgenvoll stimmte ein erneuter Vulkanausbruch in Island. Nach Einschätzung der europäischen Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol wird dieser den Flugverkehr in Europa allerdings vorerst nicht stoppen. Auch ein gedämpfter Ausblick des irischen Billigfliegers Ryanair habe einige Anleger vorsichtig gegenüber der Branche gestimmt, sagten Händler./tih/chs

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