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AKTIEN NEW YORK/Ausblick: Verluste - Risikoaversion sorgt für fallende Kurse

Dieser Inhalt wurde am 24. Mai 2010 - 16:00 publiziert

NEW YORK (awp international) - Die US-Börsen dürften am Montag schwach in die neue Woche starten und einen Teil der am Freitag erzielten Kursgewinne wieder abgeben. Der Future auf den Dow Jones Industrial Average sank gegen 14.45 Uhr um 0,54 Prozent auf 10.105 Punkte, nachdem sich der US-Leitindex am Freitag noch 1,25 Prozent fester ins Wochenende verabschiedet hatte. Auf Wochensicht büsste er dennoch mehr als vier Prozent ein. Auch der Future auf den Nasdaq-100-Index lag am Montag mit 0,49 Prozent im Minus. Für den technologielastigen Index war es zum Wochenschluss um 1,26 Prozent nach oben gegangen.
Händler verwiesen vor dem Handelsstart auf die erneuten Rückschläge an den Börsen in Europa und Asien, wo Anleger infolge der anhaltenden Unsicherheit ihr Engagement in riskanten Aktienpositionen weiter zurückgefahren und ihr Geld in vermeintlich sicheren Anlagen geparkt hatten. Der Euro fiel wieder unter die Marke von 1,24 US-Dollar zurück, während deutsche Staatsanleihen und Gold gefragt waren. Im europäischen Bankensektor wurden anfängliche Kursgewinne gebremst, nachdem die spanische Sparkasse CajaSur nur mit Hilfe der Regierung vor dem Bankrott gerettet werden konnte. Am Nachmittag könnten auf Seiten der Konjunkturdaten neue Impulse vom US-Immobilienmarkt ausgehen.
Die schwankungsfreudigen Bankenaktien rückten daher auch zum Wochenauftakt wieder in den vorbörslichen Mittelpunkt. Die Aktien der Bank of America und von JPMorgan gingen jeweils um rund 0,5 Prozent zurück. Citigroup und Goldman Sachs konnten sich dagegen leicht im Plus halten.
Aktien von Sprint Nextel stiegen vorbörslich um 4,96 Prozent auf 4,64 Dollar. Laut Medienberichten will der Mobilfunkkonzern in Kürze das erste Mobiltelefon für seinen neuen Breitbandstandard WiMax einführen, was demnach für steigende Umsätze sorgen könnte. Gegen den Markttrend legten auch die Aktien von Apple vorbörslich 0,64 Prozent auf 243,89 Dollar zu und profitierten dabei von einer Kurszielerhöhung durch Morgan Stanley. Die Analysten rechnen mit steigenden Verkäufen von Apples Flaggschiff, dem iPhone.
Übernahmeaktivitäten sorgten für Aufsehen bei IBM . Der IT-Konzern kauft dem Telekom-Riesen AT&T für 1,4 Milliarden Dollar dessen Software-Tochter Sterling Commerce ab. IBM und AT&T gaben vorbörslich 0,58 beziehungsweise 0,44 Prozent ab./th/la

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