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NEW YORK (awp international) - An den US-Börsen werden am Donnerstag moderate Verluste erwartet. Marktteilnehmer begründeten dies vor allem mit Sorgen, dass China die geldpolitischen Zügel anziehen könnte. Zuvor hatte das chinesische Statistikamt vor steigender Inflation gewarnt.
Abgesehen davon belasteten Sorgen um die Lage der Banken, hiess es am Markt. Nachhallen dürften die enttäuschenden Zahlen von Goldman Sachs , die am Vortag bereits für Verluste an den US-Börsen gesorgt hatten. Die US-Investmentbank hatte im vierten Quartal nicht einmal halb so viel verdient wie im Vorjahreszeitraum. Dagegen konnte Konkurrent Morgan Stanley mit seinen am Donnerstag vorgelegten Zahlen überzeugen.
Der Future auf den Leitindex Dow Jones Industrial lag am Donnerstag etwa eine Stunde vor Handelsbeginn 0,16 Prozent im Minus. Ein ähnliches Bild zeigte sich an der Nasdaq, der Future auf den Nasdaq-100-Index sank um 0,10 Prozent. Die stärker als erwartet zurückgegangene Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wirkte sich zunächst kaum aus. Im weiteren Tagesverlauf im Blick sind gleich mehrere Konjunkturdaten, darunter das im Philly-Fed-Index gemessene Geschäftsklima in der Region Philadelphia. Zudem geht die Berichtssaison mit Zahlen von Advanced Micro Devices (AMD) und nachbörslich mit Google weiter.
Nach Zahlen vom Vorabend rücken die Aktien von Ebay in den Fokus der Anleger. Im für den Online-Marktplatz wichtigen Weihnachtsquartal waren ein Zehntel mehr Waren verkauft worden als im Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz war nach einer Flaute im Sommer wieder angestiegen, und zwar um 5 Prozent auf 2,5 Milliarden US-Dollar (1,9 Milliarden Euro). Vorbörslich legten die Ebay-Titel zunächst um 2,89 Prozent auf 29,94 US-Dollar zu.
Morgan Stanley äusserte sich schon vor dem Handelsstart zum Verlauf des vierten Quartals. Der Gewinn der Bank hatte in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60 Prozent zugenommen aufgrund steigender Umsätze im Handelsgeschäft. Den Papieren brachte das vorbörslich ein Plus von 1,30 Prozent auf 28,11 Dollar.
Amazon.com übernimmt derweil den britischen Film- und Spieleverleiher Lovefilm, an dem der US-Online-Händler ohnehin schon der grösste Anteilseigner gewesen war, komplett. Vorbörslich verloren die Amazon-Papiere 0,89 Prozent auf 185,20 Dollar.
Im Blick stehen dürften zudem Ford-Aktien. Medienberichten zufolge ist der Autobauer in Gesprächen mit seinem chinesischen Partner Chongqing Changan Automobile und will künftig in China gefertigte Autos auch in andere Schwellenländer exportieren. Derweil streicht der Flugzeugbauer Boeing Berichten zufolge 900 von 3.700 Stellen in seiner Fabrik in Long Beach. Der Grund hierfür soll eine sinkende Zahl an Bestellungen für das Frachtflugzeug C-17 sein./chs/gl

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