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NEW YORK (awp international) - Angesichts anhaltender Sorgen vor einer von Libyen ausgehenden Ölkrise dürften die US-Aktienmärkte ihre Talfahrt auch am Donnerstag fortsetzen. Der Future auf den Dow Jones Industrial lag etwa eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn mit 0,15 Prozent im Minus, nachdem die angespannte Lage in Libyen und der damit einhergehende Anstieg des Ölpreises den Kursen in Asien und Europa am Donnerstag bereits zugesetzt hatte. Der Future auf den Nasdaq-100-Index büsste indes 0,21 Prozent ein.
"Der Faktor Angst bestimmt derzeit die Kurse", kommentierte ein Börsianer. Der im Eiltempo über die Marke von 100 US-Dollar gestiegene Ölpreis habe die Sorgen noch weiter vertieft. "Die Korrektur ist am Laufen und der Druck auf die Aktienmärkte nimmt nicht ab", ergänzte der Marktteilnehmer. Selbst gute Wirtschaftsdaten aus den USA konnten den US-Futures zunächst nur unwesentlich auf die Beine helfen. Am späteren Nachmittag werden noch Zahlen vom Immobilienmarkt erwartet.
Zahlen gab es vor Börsenstart von General Motors (GM) . Der im November an die Börse zurückgekehrte Autobauer hatte im abgelaufenen Jahr erstmals seit 2004 wieder einen Gewinn erzielt. Bereinigt um mit dem Börsengang verbundene Sondereffekte übertraf der Konzern mit seinem Gewinn im vierten Quartal leicht die Erwartungen. Die Papiere konnten sich aber dem schwach erwarteten Markt nicht ganz entziehen und pendelten vorbörslich zwischen Gewinnen und Verlusten. Zuletzt gaben sie um moderate 0,17 Prozent auf 34,53 US-Dollar nach.
Der Handelskonzern Kohl's gab sich indes zurückhaltend beim Ausblick. Zwar will der Kaufhausbetreiber auch 2011 mehr Umsatz und Gewinn erzielen, blieb mit seinen Zielen für das erste Quartal und das Gesamtjahr aber leicht hinter den Erwartungen von Analysten zurück. Die Papiere hielten sich vorbörslich auf Augenhöhe der Kurse vom Vortag. Zahlen werden im Tagesverlauf noch vom Versicherungskonzern American International Group (AIG) und nachbörslich vom Solarunternehmen First Solar erwartet.
Aktien von Boeing lagen indes angesichts der bevorstehenden Entscheidung über einen Grossauftrag der US-Armee vorbörslich leicht im Minus. Experten rechnen damit, dass das Verteidigungsministerium an diesem Donnerstag nach Börsenschluss bekanntgeben wird, wer den Zuschlag für den Grossauftrag zur Lieferung von 179 Tankflugzeugen im Wert von 35 Milliarden Dollar erhält. Boeing steht dabei in direkter Konkurrenz zum europäischen Rivalen EADS , dem am Markt wegen angeblich überlegener Produkte ebenfalls Chancen nachgesagt werden./tih/chs

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