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NEW YORK (awp international) - Die US-amerikanischen Aktienindizes werden am Donnerstag voraussichtlich erneut im negativen Terrain eröffnen. Konjunktursorgen und Angst vor einem Rückfall in die Rezession drücken Marktteilnehmern zufolge auf die Kurse. Als negativ werten Börsianer auch die jüngsten Konjunkturdaten: So stieg in den USA die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche erneut überraschend an. Die Einfuhrpreise in den USA legten im Juli weniger stark zu als erwartet.
Der Future auf den Dow Jones Industrial weitete nach den Arbeitsmarktdaten seine Verluste aus und notierte gegen 14.45 Uhr mit 0,86 Prozent im Minus. Am Mittwoch hatte der US-Leitindex den Handel mit einem kräftigen Kursabschlag von 2,49 Prozent auf 10.378,83 Punkte beendet. Damit rutschte der Dow sogar unter seinen Stand zum Ende des vergangenen Jahres. Der Future auf den Nasdaq 100 büsste 1,22 Prozent ein. Am Tag zuvor war der Auswahlindex für Technologiewerte mit einem Minus von 2,84 Prozent auf 1.845,38 Punkte ebenfalls sehr schwach aus dem Handel gegangen.
Der weltgrösste Netzwerkausrüster Cisco legte bereits am Vorabend nach US-Börsenschuss Zahlen vor und verzeichnete im jüngsten Quartal kräftige Zuwächse bei Gewinn und Umsatz. Beim Blick in die Zukunft gaben sich die Kalifornier aber skeptisch und die formulierten Umsatzziele verfehlten die Erwartungen an der Wall Street. Der Markt sende "gemischte Signale" aus, sagte Konzernchef John Chambers. Börsianer befürchten nun, dass die Erholung bei den Investitionen im Technologie-Sektor wieder abgewürgt werden könnte. Die Cisco-Aktie verlor bereits am Vorabend nachbörslich 7,9 Prozent. Im vorbörslichen Donnerstagshandel rutschte sie noch weiter ab und notierte zuletzt mit über 8 Prozent im Minus. Ebay sprangen vorbörslich dagegen um 1,46 Prozent nach oben. Die Citigroup hatte die Papiere des Online-Auktionshauses von "Hold" auf "Buy" hochgestuft.
General Motors (GM) steuert auf seine Rückkehr an die Börse zu. Schon am Freitag könnte der US-Autokonzern die Details bekanntgeben, meldeten örtliche Medien. Beobachter interessiert vor allem, wie viele Aktien im ersten Schritt unters Volk gebracht werden - wie viel Einfluss also der Staat als Hauptaktionär aufgeben und wie viel Eigenständigkeit General Motors zurückgewinnen wird. Derweil läuft es bei GM immer runder. Nachdem der Konzern erst zu Jahresbeginn in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt war, erwirtschaftete GM im zweiten Quartal bereits einen Milliardengewinn. "Ich bin sehr zufrieden mit unseren Fortschritten", sagte Finanzchef Chris Liddell.
Darüber stehen mit Zahlen auch noch der Computergrafik-Spezialist Nvidia ./ajx/tih

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