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NEW YORK (awp international) - Die wichtigsten US-Indizes dürften am Donnerstag etwas vorsichtiger in den Handel starten. Nach dem fulminanten Kursplus vom Vortag deuten die Futures nun auf einen wenig veränderten Handelsauftakt hin. Händler begründeten die Zurückhaltung mit Unsicherheit vor Konjunkturdaten und den monatlichen Umsatzzahlen der grossen Einzelhändler. Die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen waren etwas besser ausgefallen als erwartet und dürften somit etwas Rückenwind geben, hiess es am Markt.
Der Future auf den Dow Jones Composite Industrials stand um 14.30 Uhr mit 0,03 Prozent im Plus. Am Vortag hatte der US-Leitindex die Marke von 10.000 Punkten zurückerobert und war mit einem Plus von von 2,82 Prozent bei 10.018,28 Punkten aus dem Handel gegangen. Der Future auf den Nasdaq-100-Index fiel um 0,04 Prozent. Der Auswahlindex hatte am Mittwoch 3,17 Prozent auf 1.789,72 Punkte hinzugewonnen.
Kohl's , JC Penney und Target werden mit Umsatzzahlen für Juni erwartet. Sollten sie im Juni erneut steigende Umsatzzahlen verbucht haben, wäre dies der zehnte Monat in Folge mit einem Plus. Ein Stratege sah in den Zahlen auch einen der wichtigsten Impulsgeber für den weiteren Handelsverlauf. So legten Aktien von Macy's vor Handelsbeginn bereits etwas zu und Gap gaben nach den Umsatzzahlen vorbörslich nach.
Zusätzliche Unterstützung kam vom IWF. Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds erholt sich die Weltwirtschaft in diesem Jahr noch kräftiger als bislang angenommen. Der IWF korrigierte seine Wachstumsprognose für 2010 erneut nach oben, diesmal um 0,4 Punkte auf 4,6 Prozent. Der Aufschwung steht den IWF-Volkswirten zufolge allerdings auf wackeligen Beinen. Vor allem die hohe Staatsverschuldung in vielen Industrienationen trübe den positiven Ausblick.
Bankenwerte könnten ebenfalls einmal mehr in den Fokus der Börsianer rücken. So hatten die europäischen Konkurrenten davon profitiert, dass der Stresstest womöglich weniger strikt als befürchtet ausfallen wird. Zudem hatte die Credit Suisse den europäischen Sektor von "10 Prozent Underweight" auf "Benchmark" hochgestuft. Für US-Banken blieb die schweizerische Bank bei ihrer "Benchmark"-Einstufung. Damit favorisieren die Experten nicht länger den US-Sektor./rum/he

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