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NEW YORK (awp international) - Die US-Aktienmärkte dürften am Freitag nur wenig verändert in die letzte Wochenrunde starten. Während von den Börsen in Europa und Asien eher gemischte Vorgaben zu verzeichnen waren, konnten auch die jüngsten Daten zum US-Wirtschaftswachstum und die fortschreitende Berichtssaison dem Markt keine klare Richtung verleihen. Mit einem annualisierten Wachstum von 3,2 Prozent gewann die US-Wirtschaft im vierten Quartal zwar an Fahrt, blieb damit aber leicht hinter den Erwartungen zurück.
Der Future auf den Dow Jones Industrial verlor etwa 45 Minuten vor Handelsbeginn marginale 0,02 Prozent. Am Vortag war der US-Leitindex bei 11.989,83 Punkten aus dem Handel gegangen und damit so hoch wie seit Juni 2008 nicht mehr geschlossen. Zeitweise hatte er dabei wie schon am Mittwoch die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten übersprungen. An der Technologiebörse Nasdaq ging es für den Future auf den Auswahlindex Nasdaq 100 indes um leichte 0,17 Prozent nach oben.
Die Ford-Aktien sackten vorbörslich um 5,11 Prozent auf 17,83 US-Dollar ab. Der Autobauer musste im vierten Quartal wegen des Abbaus von Schulden einen kräftigen Gewinneinbruch hinnehmen. Den Einmaleffekt herausgerechnet lag der operative Gewinn aber immer noch unter den Markterwartungen. Papiere von General Motors verloren im Sog dessen vorbörslich 2,25 Prozent auf 37,80 Dollar.
Der Mischkonzern Honeywell blieb indes mit seinen Zahlen im Rahmen der Erwartungen, schraubte aber gleichzeitig seinen Gewinnausblick für das Jahr 2011 nach oben und gab für 950 Millionen Dollar den Verkauf eines Geschäftsbereichs für Autozubehör bekannt. Die Papiere konnten davon jedoch nicht profitieren und lagen vorbörslich mit 1,11 Prozent im Minus bei 55,30 Dollar. Auch für die Papiere von Chevron ging es im vorbörslichen Handel um leichte 0,08 Prozent nach unten auf 94,67 Dollar. Dabei hatte der Ölkonzern für das vierte Quartal einen steigenden Gewinn ausgewiesen.
Am Vorabend schon hatte der weltgrösste Onlinehändler Amazon nach Börsenschluss über das wichtige Weihnachtsquartal berichtet und mit seinem Umsatz die Markterwartungen verfehlt. Amazon verdiente im vierten Quartal 416 Millionen Dollar und damit eher dürftige 8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 36 Prozent auf 13 Milliarden Dollar. Die Papiere rutschten vorbörslich um 7,13 Prozent auf 171,30 Dollar ab.
Auch am Vorabend gab es Zahlen von Microsoft , die allerdings schon kurz vor Börsenschluss durchsickerten. Videospiele und Bürosoftware hatten dem weltgrössten Softwarekonzern im zweiten Quartal zu Rekordverkäufen verholfen. Beim Gewinn trat dieser aber nahezu auf der Stelle. Am Markt nährte dies erneute Sorgen, dass die zunehmende Nachfrage nach mobilen Geräten das auf klassische PCs ausgerichtete Microsoft-Geschäft bedrohe. Die Papiere begaben sich am Donnerstag kurz vor der Schlussglocke auf Achterbahnfahrt und hatten am Ende 0,28 Prozent gewonnen. Vorbörslich knüpften sie mit einem leichten Plus von 0,28 Prozent auf 28,95 Dollar daran an./tih/la

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