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AKTIEN NEW YORK/Dow macht etwas Boden gut - Nasdaq im Minus

Dieser Inhalt wurde am 28. April 2010 - 17:05 publiziert

NEW YORK (awp international) - Der Dow Jones hat sich am Mittwoch nach starken Verlusten am Vortag etwas erholt. Börsianer verwiesen darauf, dass sich die Sorgen um Griechenland wieder ein wenig gelegt hätten, nachdem Details zu einem möglichen Hilfspaket bekannt geworden waren. So hatte IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn gesagt, dass mittlerweile "sehr gute Fortschritte" im Fall von Griechenland gemacht worden seien. Ein Rest an Skepsis bleibt Händlern zufolge aber dennoch. Positiv bewertet worden seien zudem einige Unternehmenszahlen. Mit Spannung erwartet wurde die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) stieg leicht um 0,05 Prozent auf 10.997,58 Punkte. Etwas deutlicher legte der breiter gefasste S&P-500-Index zu, er verbuchte ein Plus von 0,17 Prozent auf 1.185,70 Zähler. An der Nasdaq dagegen setzte sich der Abwärtstrend fort. Der Nasdaq-100-Index verlor 0,52 Prozent auf 1.995,72 Punkte, der Composite-Index lag 0,36 Prozent im Minus bei 2.462,57 Zählern.
Von der relativen Entspannung in der europäischen Schuldenkrise profitierten Finanzwerte. Sie gehörten nach deutlichen Verlusten am Vortag zu den Gewinnern. Die Papiere der Bank of America legten um 1,26 Prozent auf 17,69 US-Dollar zu, JPMorgan-Aktien verbuchten ein Plus von 1,27 Prozent auf 42,95 Dollar.
Gute Zahlen sorgten dafür, dass auch Papiere von Dow Chemical zulegten. Die Titel notierten 4,02 Prozent höher bei 31,28 Dollar. Der Chemiekonzern lässt die Krise immer mehr hinter sich. Ein Börsianer sagte: "Der Gewinn je Aktie hat die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen."
Überdurchschnittlich nach oben ging es auch für Papiere von Sprint Nextel , sie stiegen um 1,46 Prozent auf 4,17 Dollar. Zwar hatte das drittgrösste Mobilfunkunternehmen der USA im ersten Quartal einen grösseren Verlust im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen müssen. Einem Experten zufolge habe der um einen Steuereffekt bereinigte Verlust allerdings die durchschnittlichen Analystenerwartungen getroffen. Positiv wurde zudem eine Verbesserung bei den Kundenabwanderungen bewertet.
chs/he

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