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NEW YORK (awp international) - Vor allem Aussagen der US-Notenbank haben am Freitag die US-Börsen gestützt. Sie sorgten für eine Erholungsbewegung nach der kräftigen Talfahrt der jüngsten Zeit und hoben den Leitindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) wieder über die Marke von 10.000 Punkten.
Die US-Notenbank steht nach Worten ihres Präsidenten Ben Bernanke für weitere konjunkturstützende Massnahmen bereit. Die Fed werde weitere unkonventionelle Massnahmen ergreifen, sollte sich der Wachstumsausblick signifikant eintrüben, sagte Bernanke auf einer Notenbankkonferenz in Jackson Hole. Diese Aussage und auch, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal weniger stark nach unten revidiert wurde als befürchtet, sorgten für eine positive Stimmung. Belastet hatten dagegen zeitweise die jüngsten Daten zum Verbrauchervertrauen der Uni Michigan. Ihnen zufolge hatte sich das Konsumklima im August weniger stark als zuvor berechnet aufgehellt.
Der DJIA stieg um 1,15 Prozent auf 10.100,70 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 1,10 Prozent auf 1.058,71 Punkte. Der Nasdaq-Composite-Index rückte um 0,91 Prozent auf 2.137,90 Punkte vor und der Auswahlindex Nasdaq 100 legte um 0,79 Prozent auf 1.782,97 Punkte zu.
Der weltgrösste Computerhersteller Intel , ein Stimmungsbarometer für die Geschäftsentwicklung in der Computerbranche, senkte seine Umsatzprognose für das dritte Quartal um rund eine Milliarde Dollar. Dabei verwies der Konzern auf die nachlassende Nachfrage von Privatkunden nach PC. Die Aktie, die darauf zeitweise nicht gehandelt wurde, legte nach einer kurzen, aber kräftigen Talfahrt auf 17,81 Dollar wieder zu und notierte zuletzt bei 18,25 Dollar - ein Plus von 0,39 Prozent. Analysten begründeten die positive Aktienreaktion damit, dass unter den Anlegern wohl Erleichterung darüber herrsche, dass es nicht noch schlimmer gekommen sei.
Weiterhin hielt zudem der Übernahmekampf um 3Par den Markt in Atem. Wie bei einer Auktion überboten sich die beiden Wettbewerber Dell und Hewlett-Packard (HP) im Abstand von nur wenigen Stunden gegenseitig. Aus ursprünglich 1,2 Milliarden Dollar für den Speicherspezialisten 3Par wurden inzwischen 2,0 Milliarden Dollar. HP hat inzwischen die Nase wieder vorn, denn als Dell an diesem Nachmittag sein Angebot auf 27,00 Dollar je Aktie anhob und damit mit der HP-Offerte von Donnerstagabend gleichzog, erhöhte HP prompt auf 30,00 Dollar. Das Brisante: Dell gehört bereits ein Drittel an 3Par.
3Par profitierten erneut und sprangen um 21,28 Prozent auf 31,57 Dollar hoch. Damit ist der Kurs der Aktie seit dem 16. August, als Dell erstmals ein Gebot für 3Par abgab, um 230 Prozent in die Höhe geschnellt. Im DJIA büssten HP am Freitag zugleich 1,15 Prozent auf 37,78 Dollar ein. Dell stiegen im Nasdaq 100 um 2,13 Prozent auf 12,00 Dollar.
Dagegen litten die Titel der Bekleidungskette J Crew deutlich stärker darunter, dass das Unternehmen seinen Ausblick senkte. Sie büssten 6,5 Prozent ein. Die Aktien der Juwelier-Kette Tiffany verloren 3,3 Prozent. Zwar hob der Konzern seine Gewinnprognose für 2010 an, doch beim Umsatz im zweiten Quartal waren die Erwartungen verfehlt worden. Novell verzeichnete im dritten Geschäftsquartal einen Umsatz- und Gewinnrückgang, lag mit einem bereinigte Gewinn von 6 Cents je Aktie und einem Umsatz in Höhe von 199 Millionen Dollar aber nur leicht unterhalb der Markterwartung. Das Papier des Spezialisten für Netzwerk- und Internetsoftware-Produkte verlor moderate 0,18 Prozent auf 5,63 Dollar./ck/wiz

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