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AKTIEN NEW YORK/Glanzlose Arbeitsmarkt-Zahlen - Dow fast unverändert

Dieser Inhalt wurde am 13. Mai 2010 - 16:44 publiziert

NEW YORK (awp international) - Glanzlose Zahlen vom US-Arbeitsmarkt haben den Dow Jones am Donnerstag um seinen Vortageswert schwanken lassen. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche war in etwa wie erwartet gesunken, eine positive Überraschung war ausgeblieben. Obwohl mehr Jobs entstanden seien, zeige der grundsätzliche Trend, dass Unternehmen weiterhin nur zögerlich neues Personal anstellen, sagte ein Börsianer. Es würden zunächst die Produktivität und die Erträge gesteigert. Zudem waren im April in den USA die Preise für Importgüter etwas stärker als erwartet gestiegen. Besonders deutlich nach oben war es für Treibstoffpreise gegangen.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) stieg leicht um 0,09 Prozent auf 10.906,44 Punkte, der breiter gefasste S&P-500-Index verbuchte ein Plus von 0,02 Prozent auf 1.171,88 Zähler. Derweil notierte der Nasdaq-100-Index mit 0,27 Prozent im Plus bei 1.980,89 Punkten, der Composite-Index lag bei plus 0,26 Prozent und 2.431,21 Zählern.
Im Mittelpunkt des Interesses stand an der Wall Street die am Vortag bekanntgegebene Übernahme des Softwareunternehmens Sybase durch SAP . Sybase-Papieren brachte das ein sattes Plus von 14,68 Prozent auf 64,38 US-Dollar. Das Walldorfer Unternehmen will pro Sybase-Aktie 65 Dollar zahlen. Ein Analyst sagte ungeachtet des konkreten Falles: "Übernahmen sind immer ein gutes Zeichen und ich denke, wir werden noch mehr davon sehen."
Indes gaben Papiere von Cisco Systems nach Zahlen nach ? um 3,18 Prozent auf 25,89 Dollar. Das Zahlenwerk des weltgrössten Netzwerkausrüsters war zwar besser als erwartet ausgefallen. Allerdings hatte sich Konzernchef John Chambers eher vorsichtig zum weiteren Geschäftsverlauf geäussert.
Wegen eines Berichts der "New York Times" rückte derweil auch der Bankensektor in den Fokus von Anlegern. Angeblich leitete die New Yorker Staatsanwaltschaft Untersuchungen gegen acht Banken im Zusammenhang mit dem Handel von Hypotheken-Papieren ein. Die Institute sollen im Verdacht stehen, Rating-Agenturen falsche Informationen gegeben zu haben, um so eine bessere Bewertung ihrer Hypothekenpapiere zu erreichen.
In dem Bericht wurden unter anderem Institute wie Goldman Sachs , Morgan Stanley , Citigroup und Merrill Lynch, die jetzt zur Bank of America gehört, genannt. Die Papiere zeigten sich am Donnerstag jedoch uneinheitlich: Während Goldman Sachs um 0,77 Prozent auf 146,07 Dollar und Citigroup um 1,67 auf 4,11 Dollar verloren, stiegen Papiere von Morgan Stanley um 1,65 Prozent auf 28,26 Dollar. Sie profitierten offenbar von einer Analystenhochstufung.
Deutlich nach oben ging es derweil für Papiere von United States Steel . Händler verwiesen darauf, dass Goldman Sachs die Aktien auf die "Conviction Buy List" gesetzt habe, weil im Jahr 2010 mit einem Zuwachs bei der Stahlproduktion und steigenden Preisen zu rechnen sei. Die Anteilsscheine legten um 3,93 Prozent auf 57,19 Dollar zu./RX/chs/he

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