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NEW YORK (awp international) - Die US-Börsen haben sich am Donnerstag kaum verändert präsentiert. Sorgen um eine Verknappung des Geldangebotes in China belasteten die Standardwerte leicht. Die Inflation in dem Land war auf ein 16-Monatshoch gestiegen. Die Anleger befürchten Händlern zufolge nun ein Gegensteuern der chinesischen Zentralbank, wodurch sich die globale Nachfrage abschwächen könnte. Zudem waren Daten zu den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA etwas schwächer als gedacht ausgefallen.
Der Dow Jones verlor zuletzt 0,03 Prozent auf 10.564,46 Zähler. Für den S&P-500-Index ging es um 0,06 Prozent auf 1.144,94 Punkte nach unten. An der Nasdaq rückte der Composite-Index um minimale 0,02 Prozent auf 2.359,39 Punkte vor. Der Auswahlindex Nasdaq-100-Index legte um 0,03 Prozent zu auf 1.917,89 Punkte.
Unternehmensmeldungen waren indes rar gesät. So zeigte sich der Citigroup-Chef Vikram Pandit einem Zeitungsartikel zufolge zuversichtlich für die Wachstumsaussichten im Kerngeschäft seiner Bank, was der Aktie ein Plus von 1,77 Prozent auf 4,03 US-Dollar bescherte. Mit der Citicorp, in der vor gut einem Jahr das traditionelle Bankgeschäft gebündelt wurde, wolle Pandit im Jahr 2012 rund 20 Milliarden Dollar verdienen, schrieb die "Financial Times" unter Berufung auf Kreise. Der Citigroup-Chef spricht an diesem Tag auf einer Investorenkonferenz.
Aktien der American International Group (AIG) knüpften ebenfalls an ihre Vortagesgewinne an und stiegen um weitere 2,01 Prozent auf 36,97 Dollar. Händlern zufolge verdichten sich die Zeichen, dass bedeutende Anteilseigner des britischen Versicherers Prudential dem geplanten Kauf der Asiensparte des einstigen Weltmarktführers zustimmen.
Der Handy-Hersteller Motorola indes will künftig in China Microsoft-Dienste auf seine Handys spielen. Die Such- und Kartendienste der Microsoft-Suchmaschine Bing sollen noch in diesem Quartal auf den Handys des US-Herstellers mit dem Google-Betriebssystem Android laufen. Erst vor kurzem hatte Motorola seinen Kunden in China auch die Nutzung der chinesischen Suchmaschine Baidu ermöglicht. Microsoft-Titel stiegen um 0,45 Prozent auf 29,10 Dollar, Papiere von Motorola sanken um 0,14 Prozent auf 7,10 Dollar.
Google dagegen streitet derzeit mit der chinesischen Regierung, weil sich der Suchmaschinen-Gigant nicht länger der dortigen Internet-Zensur beugen will. Sollte Google sich tatsächlich, wie angedroht, aus China zurückziehen, müssen sich Hersteller wie Motorola nach Alternativen für ihre Handy-Kunden umschauen. Google-Chef Eric Schmidt sagte nach Angaben des "Wall Street Journal": "Wir stehen in aktiven Verhandlungen mit der chinesischen Regierung". Google war Ziel eines massiven Hackerangriffs aus China geworden und deshalb vor zwei Monaten an die Öffentlichkeit gegangen. Google-Titel stiegen um 1,30 Prozent auf 583,92 Dollar
Der Ölkonzern Devon Energy schliesslich verkaufte seinem grösseren britischen Konkurrenten BP für sieben Milliarden Dollar (5,1 Milliarden Euro) bestehende Ölfelder und mögliche Ölfelder vor der Küsten Brasiliens, im Golf von Mexiko und im Kaspischen Meer. Zwar müssen die Wettbewerbsbehörden noch zustimmen, doch die Devon-Aktie verbesserten sich um 1,34 Prozent auf 72,65 Dollar. Papiere von BP verloren zuletzt in London 0,27 Prozent auf 623,20 Britische Pence./la/he

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