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NEW YORK (awp international) - Nach den starken Verlusten zum Wochenausklang haben die wichtigsten US-Aktienindizes am Montag keinen klaren Trend gezeigt. Eine anfänglich deutlichere Erholung wurde durch enttäuschende Daten vom US-Häusermarkt ausgebremst. Die Stimmung unter den Häuserbauern trübte sich im Juli weiter ein - der NAHB-Hausmarktindex fiel auf den niedrigsten Wert seit April 2009. Marktteilnehmer bezeichnen den Markt als angeschlagen. Nach den jüngsten Konjunkturdaten sei die Sorge vor einem erneuten Abtauchen in die Rezession ("Douple Dip") wieder präsent.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) büsste 0,04 Prozent auf 10.094,34 Punkte ein. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab um 0,14 Prozent auf 1.063,37 Punkte nach. An der Technologiebörse Nasdaq sank der Composite-Index um 0,08 Prozent auf 2.176,96 Punkte. Der Nasdaq-100-Index verlor 0,11 Prozent auf 1.801,50 Punkte.
Die Anleger warten mit Spannung auf die Quartalszahlen von IBM und Texas Instruments , mit denen die US-Berichtssaison nachbörslich weiter Fahrt aufnimmt. Insgesamt legen in dieser Woche 12 im Leitindex gelistete Konzerne und 122 Unternehmen aus dem S&P-500-Index ihre Zahlen vor. Für die beiden Technologiekonzerne rechnen Experten mit einer deutlichen Umsatz- und Gewinnsteigerung. IBM-Papiere gewannen vor den Zahlen 0,90 Prozent auf 129,18 US-Dollar, Texas Instruments kletterten gar um 1,05 Prozent auf 25,02 Dollar.
Schwach präsentierten sich vor allem Finanztitel. So rutschten Aktien der Bank of America mit einem Abschlag von 4,22 Prozent auf 13,39 Dollar an das Dow-Ende, dicht davor befanden sich American Express mit minus 2,10 Prozent auf 40,51 Dollar.
Aktien von Boeing verteuerten sich um 0,40 Prozent auf 52,12 Dollar. Der US-Flugzeugbauer hat von der arabischen Fluglinie Emirates einen Grossauftrag bekommen. Emirates will 30 Grossraumflugzeuge vom Typ Boeing 777ER mit erweiterter Reichweite. Negative Schlagzeilen liefert der Konzern aus Seattle dagegen zu seinem Hoffnungsträger 787 Dreamliner. Boeing schliesst eine spätere Auslieferung des Flugzeugs mittlerweile nicht mehr aus. "Wir haben uns auf das Jahr 2010 festgelegt. Aber es gibt eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass die erste Auslieferung sich in den Januar 2011 verschiebt", hatte der Chef der Boeing-Verkehrsflugzeugsparte, Jim Albaugh gesagt.
Motorola legten um 0,53 Prozent zu auf 7,54 Dollar. Motorola gibt Teile seiner Mobilfunknetz-Infrastruktur an den Telekom-Ausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) ab. Als Preis seien 1,2 Milliarden Dollar vereinbart worden, teilten die Unternehmen am Montag mit. Motorola hatte Anfang des Jahres seine Aufspaltung angekündigt.
Dagegen sackten Papiere von Delta Airlines nach Zahlen um 9,13 Prozent auf 10,65 Dollar ab. Die US-Fluggesellschaft war zwar im zweiten Quartal wieder in die schwarzen Zahlen geflogen. Laut Vorstandschef Richard Anderson konnte Delta das beste Resultat seit zehn Jahren vorlegen. Das Unternehmen sei gut positioniert, vor allem jetzt, wo sich die Wirtschaft langsam zu erholen beginne, sagte er. Die Umsatzerwartungen des Marktes wurden laut Händlern jedoch verfehlt./ag/he

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