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NEW YORK (awp international) - Der Dow-Jones-Index hat am Montag so hoch wie seit Juni 2008 nicht mehr geschlossen. Händler begründeten dies mit der anhaltenden Hoffnung auf eine Erholung am Arbeitsmarkt. Angesichts der weiterhin unsicheren Lage am havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima aber fiel das Plus nur gering aus. Auch die Aufstände und Unruhen in Libyen sowie Syrien lasteten mit Blick auf einen eventuell steigenden Ölpreis auf der Stimmung am Aktienmarkt, sagten Börsianer. Im Technologiesektor gerieten vor allem Aktien von Chipherstellern unter Druck.
Der Dow Jones Industrial verbuchte ein Plus von 0,19 Prozent auf 12.400,03 Punkte. Der S&P-500-Index schloss mit einem minimalen Aufschlag von 0,03 Prozent auf 1.332,87 Punkte kaum verändert. An der Technologiebörse Nasdaq sank der Composite Index um 0,01 Prozent auf 2.789,19 Punkte. Der Nasdaq 100 fiel um 0,36 Prozent auf 2.334,54 Punkte.
PFIZER WILL TOCHTER AN FINANZINVESTOR VERKAUFEN
Zu den Favoriten im Dow zählten die Aktien von Pfizer , die um 0,79 Prozent auf 20,54 US-Dollar stiegen. Der Pharmakonzern will seine Tochter Capsugel an den Finanzinvestor KKR verkaufen. KKR werde für die Übernahme 2,375 Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) in bar bezahlen, hatten beide Unternehmen mitgeteilt. Die Pfizer-Aktionäre sollen davon in Form von Aktienrückkäufen profitieren. Durch den Verkauf wird sich der Umsatz im Pfizer-Konzern allerdings entsprechend verringern. Der weltgrösste Pharmahersteller geht davon aus, dass die Erlöse im laufenden Jahr nur noch 65,2 bis 67,2 Milliarden Dollar betragen werden.
Schwächer tendierten indes Papiere der NYSE Euronext , die um 1,57 Prozent auf 38,98 Dollar sanken. Börsianer sehen hohe Hürden für das gemeinsame Gegenangebot der Nasdaq OMX Group mit dem Rohstoffbörsenspezialisten ICE vom Freitag. In der "Welt" hatte eine mit den Vorgängen vertraute Person zudem gesagt, dass die Deutsche Börse nicht in einen Bieterwettstreit eintreten wolle. Rund sechs Wochen nach dem spektakulären Übernahmeplan der Deutschen Börse für die New Yorker NYSE Euronext hatte die US-Börse Nasdaq am Freitag ein milliardenschweres Gegenangebot vorgelegt. Die Aktien der Nasdaq OMX Group verbilligten sich am Montag um 2,80 Prozent auf 27,44 Dollar.
CHIPHERSTELLER LEIDEN UNTER RÜCKLÄUFIGEN UMSÄTZEN
Die Titel von Chipherstellern gerieten unter Druck, nachdem der Branchenverband SIA von rückläufigen Umsätzen berichtet hatte. Für die Papiere von Nvidia etwa ging es um 3,57 Prozent auf 17,55 Dollar nach unten. Die UBS hatte zusätzlich das Kursziel für die Titel von 22,00 auf 20,00 Dollar gesenkt und bewertet sie weiterhin mit "Neutral". Auf kurze Sicht dürfte sich der europäische PC-Einzelhandelsmarkt abschwächen, schrieb Analyst Uche Orji in seiner Studie. Zudem vermarkte der Wettbewerber Intel derzeit aggressiv seine Graphikprozessoren und mache Nvidia damit zunehmend Konkurrenz.
Die Intel-Titel indes konnten sich auch nicht dem Abwärtstrend bei den Technologiewerten entziehen und sanken als zweitschwächster Wert im Dow um 1,17 Prozent auf 19,49 Dollar. Schlusslicht waren die Aktien des Computerherstellers Hewlett-Packard (HP) , die um 1,56 Prozent auf 40,34 Dollar nachgaben. Nicht mehr reagieren konnten die Branchentitel auf die nach Börsenschluss bekannt gewordene Nachricht, dass der Chiphersteller Texas Instruments den Halbleiterproduzenten National Semiconductor übernehmen will.
SOUTHWEST AIRLINES SEHR SCHWACH - FLIEGER MUSSTE NOTLANDEN
Aktien von Southwest Airlines verloren 1,66 Prozent auf 12,46 Dollar. Am Freitag war auf einem Flug der texanischen Luftverkehrsgesellschaft von Arizona nach Kalifornien plötzlich ein klaffendes Loch im Dach einer Boeing 737 auftauchte. Der Flieger mit 118 Passagieren an Bord musste deshalb notlanden, ein Flugbegleiter wurde leicht verletzt. Die Titel von General Dynamics fielen um 5,23 Prozent auf 73,37 Dollar. Bei einem Testflug des Flugzeugherstellers Gulfstream Aerospace, einer Tochter des Rüstungskonzerns, waren am Samstag zwei Piloten und zwei Ingenieure ums Leben gekommen.
la/he

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