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NEW YORK (awp international) - Unmittelbar vor Beginn der amerikanischen Berichtssaison hat der Dow-Jones-Index am Montag leichte Verluste hinnehmen müssen. Börsianer führten das auf neuerliche Sorgen um die europäische Schuldenkrise zurück. Dass die Verluste des US-Leitindex nicht höher ausfielen, sei auf Übernahmepläne mehrerer US-Konzerne sowie einen sich etwas erholenden Kurs des Euro zurückzuführen. Letzteres habe die Schuldenängste im späten Handel zumindest etwas gelindert. Zudem warteten viele Anleger auf die Zahlenvorlage des Aluminiumkonzerns Alcoa nach Handelsschluss, mit der traditionell die Berichtssaison startet.
Der Dow Jones verlor 0,32% auf 11'637,45 Punkte, für den breiter gefassten S&P-500-Index ging es um 0,14% auf 1'269,75 Punkte nach unten. Dagegen legte der Nasdaq Composite Index um 0,17% auf 2'707,80 Punkte zu, der Nasdaq 100 stieg um 0,34% auf 2'284,38 Punkte.
Ein Börsianer sprach von einem "Mega-Montag" der Übernahmevorhaben. Der Chemiekonzern Dupont etwa bietet insgesamt 6,3 Mrd USD für Danisco , einen dänischen Hersteller von Lebensmittelzusatzstoffen. Das Angebot setzt sich zusammen aus einer Bar-Offerte in Höhe von 5,8 Mrd USD und der Übernahme von Schulden in Höhe von 500 Mio USD. Dupont-Titel zählten daraufhin mit minus 1,47% auf 49,03 USD zu den schwächsten Dow-Werten.
Einen Sprung um 4,48% auf 18,21 USD machten die Aktien des Lebensmittelkonzerns Sara Lee . Das "Wall Street Journal" hatte berichtet, dass sich eine Firmengruppe um den Finanzinvestor Apollo Global Management mit möglichen Investoren getroffen habe, um über eine Offerte für Sara Lee zu beraten.
In der Energiebranche strebt indes Duke Energy einen Kauf des Mitbewerbers Progress Energy an. Dieses Geschäft soll im Rahmen eines Aktientausches abgewickelt werden und hat nach Angaben von Duke Energy ein Volumen von 13,7 Mrd USD. Ausserdem will Duke Energy 12,2 Mrd USD Schulden von Progress übernehmen. Duke-Aktien brachte dies ein Minus von 1,18% auf 17,58 USD, die Papiere von Progress Energy sanken um ebenfalls, um 1,63% auf 43,99 USD.
Berichte, wonach Johnson & Johson angeblich 7 Mrd Pfund für den britischen Medizintechnik-Herstellers Smith & Nephew geboten und damit abgeblitzt sei, bescherte den Titeln des US-Konzerns einen Abschlag von 0,70% auf 62,16 USD. Weiter geht der Übernahmepoker um das US-Biotechnologie-Unternehmen Genzyme , derzeit verhandelt der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis mit dem US-Konzern über die Bewertung des Genzyme-Medikaments Lemtrada. Genzyme-Aktien reagierten darauf mit einem Plus von 1,41% auf 72,40 USD.
Nach dem Auftakt der Detroit Motor Show verloren die Titel von General Motors (GM) 1,08% auf 38,56 USD. Ford-Papieren kam indes eine Kurszielerhöhung von Barclays zugute, sie stiegen um 0,22% auf 18,31 USD.
Einen Absturz erlebten die Aktien von Online-Universitäten. Strayer, einer der Anbieter auf dem US-Markt, hatte gemeldet, dass die Zahl der Neueinschreibungen in diesem Winter um 20% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken ist. Strayer-Titel verloren in Folge dessen an der Nasdaq 22,61% auf 118,60 USD. An der Wall Street büssten die Anteilsscheine des Konkurrenten Devry am Ende des S&P-500-Index 9,97% auf 42,81 USD ein. Die Titel der Apollo Group verloren 5,45% auf 35,91 USD.
Von Studien bewegt wurden die Papiere des Chipherstellers Advanced Micro Devices (AMD), sie kletterten nach einer Hochstufung des japanischen Analysehauses Nomura auf "Buy" um 4,08% auf 9,19 USD. Im Falle von Adobe verwiesen Händler darauf, dass Goldman Sachs nunmehr eine Kaufempfehlung ausspreche, prompt gewannen sie 2,68% auf 32,90 USD. Andersherum lief es für Aktien des Ölkonzerns ExxonMobil , die nach einer Barclays-Abstufung um 0,58% auf 75,15 USD nachgaben.
Die Anteile von Alcoa schliesslich entwickelten sich vor Zahlen besser als der Markt und stiegen um 0,43% auf 16,49 USD./chs/he/rt

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