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NEW YORK (awp international) - Der Dow Jones hat am Freitag gestützt von Kursgewinnen bei Industrietiteln sein bestes Monatsergebnis seit Dezember erzielt. Deutliche Verluste bei Microsoft begrenzten allerdings die Aufschläge und drückten besonders bei Technologietiteln auf die Stimmung. Am Montag beginnt mit dem Mai ein traditionell eher schwacher Monat für die Wall Street.
Der Dow Jones ging mit einem Aufschlag von 0,37 Prozent auf 12.810,54 Punkte aus dem Handel. Im Wochenvergleich gewann der Index 2,4 Prozent. Im April konnte der Dow Jones um 4 Prozent zulegen. Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg am Freitag um 0,23 Prozent auf 1.363,61 Punkte. Für den Nasdaq Composite ging es um minimale 0,04 Prozent auf 2.873,54 Punkte aufwärts. Der Auswahlindex Nasdaq 100 sank hingegen um 0,24 Prozent auf 2.404,08 Punkte.
MICROSOFT FÄLLT ZWEITWEISE AUF TIEFSTEN STAND SEIT JULI 2009
Caterpillar sprangen mit einem Aufschlag von 2,46 Prozent auf 115,41 US-Dollar auf den ersten Platz im Dow Jones. Der weltgrösste Baumaschinen-Hersteller hatte im ersten Quartal dank der guten Weltkonjunktur blendend verdient. Den Ausblick für 2011 hatte der Vorstand nach oben geschraubt.
Am unteren Indexende fanden sich Microsoft mit einem Minus von 2,62 Prozent auf 26,02 Dollar ein. Die Titel des Softwarekonzerns hatten im Handelsverlauf so tief notiert wie seit Juli 2009 nicht mehr. Händler zeigten sich besorgt, dass sinkende Verkäufe von Personalcomputern an den Verkaufszahlen des Betriebssystems Windows 7 nagen könnten.
GOODYEAR ÜBERTRIFFT GEWINNERWARTUNG UM MEHR ALS DAS VIERFACHE - PLUS 12 PROZENT
Merck & Co legten um 0,45 Prozent auf 35,95 Dollar zu. Der Pharmakonzern hatte im ersten Quartal dank Kosteneinsparungen in Milliardenhöhe deutlich mehr Gewinn eingefahren. Sowohl beim Umsatz als auch beim Überschuss hatte das Unternehmen die Erwartungen der Wall Street übertroffen.
Abseits des Dow sprangen Goodyear Tire & Rubber um 12,04 Prozent auf 18,15 Dollar nach oben. Im Handelsverlauf hatten die Titel des Reifenherstellers auf dem höchsten Stand seit September 2009 notiert. Das Unternehmen hatte dank der Stärke auf seinem Heimatmarkt die Gewinnerwartungen der Wall Street an das erste Quartal um mehr als das Vierfache übertroffen. Der Umsatz hatte in jeder der vier Weltregionen des Konzerns den höchsten jemals in einem Quartal erzielten Wert erzielt.
RIM SCHMIEREN UM 14 PROZENT AB - 'BLACKBERRY' VERKAUFT SICH SCHWER
Um gar 35,05 Prozent auf 22,12 Dollar schnellten die Aktien von Sunpower in die Höhe. Der französische Ölkonzern Total will mit einer Milliardenübernahme gross ins Solargeschäft einsteigen. Für knapp 1,4 Milliarden US-Dollar wollen die Franzosen 60 Prozent der Anteile an dem Photovoltaikunternehmen übernehmen. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen haben dem Geschäft bereits zugestimmt.
Research In Motion (RIM) brachen um 14,03 Prozent auf 48,65 Dollar ein und belegten mit weitem Abstand den letzten Platz im Nasdaq 100. Während Konkurrent Apple das "iPhone" aus den Händen gerissen wird, hat der Smartphone-Hersteller Schwierigkeiten, seinen "Blackberry" loszuwerden. RIM musste deshalb seine erst vor einem Monat veröffentlichte Prognose senken./he

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