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NEW YORK (awp international) - Dank positiver Konjunkturdaten und starker Einzelhandelswerte haben die US-Börsen am Donnerstag zumindest ein geringes Plus eingefahren. Gute Nachrichten gab es vom US-Arbeitsmarkt, dort war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe etwas stärker gesunken als gedacht. Zudem hatte sich die Stimmung der Dienstleister - gemessen im ISM-Index - im Januar überraschend aufgehellt, und der Auftragseingang der US-Industrie war im Dezember überraschend angestiegen. Dass die Indizes nicht noch stärker zulegten, begründeten Börsianern damit, dass dem Markt nach dem Kursplus vom Wochenstart der Schwung ausgehe. Bei einigen Werten sei es zu Kurskorrekturen gekommen. Zudem drückten die Unruhen in Ägypten weiter auf die Stimmung.
Der Dow Jones Industrial ging mit einem Aufschlag von 0,17 Prozent bei 12.062,26 Punkten aus dem Handel. Der breiter aufgestellte S&P-500-Index gewann 0,24 Prozent auf 1.307,10 Punkte. An der Nasdaq legte der Composite Index um 0,16 Prozent auf 2.753,88 Punkte zu, der Nasdaq 100 kletterte um minimale 0,09 Prozent auf 2.323,07 Punkte.
EINZELHANDELSTITEL LEGEN ZU - UMSATZPLUS IM JANUAR
Besonders gefragt waren Titel von Einzelhändlern, nachdem die Branche insgesamt im Januar ein überraschend deutliches Umsatzplus verbucht hatte. Im Zuge dessen stiegen die Titel von Sears Holdings um 7,68 Prozent auf 82,00 US-Dollar und Ross Stores kletterten um 5,80 Prozent auf 68,61 Dollar. Die Aktien der Kaufhauskette Macy's gewannen 1,04 Prozent auf 22,24 Dollar.
Blackstone stiegen nach Vorlage der Quartalsergebnisse um 4,14 Prozent auf 17,36 Dollar. Der Finanzinvestor hatte mitgeteilt, dass das verwaltete Vermögen um 30 Prozent auf 128 Milliarden Dollar gestiegen war. Sehr fest zeigten sich auch die Titel von Kellogg , die sich um 4,29 Prozent auf 52,52 Dollar verteuerten. Der Lebensmittelhersteller hatte mit seinen Zahlen die Markterwartungen getroffen und seinen Ausblick bestätigt. Im vierten Quartal war es gelungen, trotz gesunkener Umsätze den Gewinn zu steigern.
MERCK & CO. AM DOW-ENDE - VORAPAXAR SORGT FÜR VERLUSTE
Mit plus 0,27 Prozent auf 36,74 Dollar legten die Aktien von Dow Chemical leicht überdurchschnittlich zu. Dem US-Chemiekonzern waren im Schlussquartal eine starke Nachfrage aus den Schwellenländern und die allgemeine Wirtschaftserholung zugute gekommen. Dadurch hatte Dow Chemical Umsatz und Gewinn deutlich steigern und Schulden abbauen können.
Der eindeutig schwächste Wert im Dow waren die Papiere von Merck & Co. , sie verloren nach Zahlen 2,72 Prozent auf 32,90 Dollar. Der Konzern hatte eine Studie zum Hoffnungsträger Vorapaxar stoppen müssen, weil Schlaganfall-Patienten das Mittel gegen Blutgerinnung nicht vertragen hatten. Das wiederum hatte im vierten Quartal unter dem Strich für ein Minus von 531 Millionen Dollar gesorgt. Zudem bemängelten Börsianer den Ausblick des Unternehmens.
VISA UND MASTERCARD MIT STARKEN ZAHLEN - TITEL ENTWICKELN SICH UNEINHEITLICH
Uneinheitlich entwickelten sich die Papiere der Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard . Während Mastercard-Titel 2,51 Prozent auf 245,39 Dollar gewannen, sanken die Anteilsscheine von Visa, das seine Resultate bereits am Vortag nach Handelsschluss veröffentlicht hatte, um 0,64 Prozent auf 71,63 Dollar. Dabei hatten beide Konzerne von gut laufenden Geschäften berichtet und den Gewinn gesteigert. Sorgen bereiten der Branche jedoch Pläne in den USA, die Gebühren zu kappen, die bei jedem Einkauf mit einer Kreditkarte in Rechnung gestellt werden./chs/he

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